Neben materiellen Verlusten ist ein Einbruch auch eine psychische Herausforderung. Dr. Armin Kaltenegger, Leiter der Rechtsabteilung im Kuratorium für Verkehrssicherheit, hat ein paar juristische Tipps die Sie beachten sollten, damit im Falle eines Einbruchs die Schäden so gering wie möglich bleiben. 

Dr. Armin Kaltenegger: „Auch die Bewohner selber haben zu erfüllende Pflichten, über die sie informiert sein sollten“ Foto: KFV

Mehr als 20 Einbrüche ereignen sich durchschnittlich pro Tag in Österreich. Die Schäden, die dabei entstehen sind enorm. „Den einen perfekten Schutz gegen Einbrecher gibt es nicht“, erklärt Jurist Dr. Armin Kaltenegger, so helfe mehr ein Maßnahmenbündel Einbrecher abzuschrecken. Besonders wichtig ist, sich auch im Vorfeld über seine eigenen Pflichten zu informieren. Wer z.B. seine Eingangstür nur zuzieht und nicht ordnungsgemäß versperrt und dabei grob fahrlässig handelt, riskiert eine Leistungsfreiheit für entstandene Schäden. Gleiches gilt für erreichbare, geöffnete oder gekippte Fenster. Des weiteren empfiehlt der Jurist, in jedem Fall, ein aktuelles Verzeichnis von Wertgegenständen zu führen.

Weiterführende Links:

https://www.kfv.at/einbruch-mythos-und-realitaet-zwischen-subjektiver-und-objektiver-sicherheit/

https://www.kfv.at/mehrheit-der-oesterreicher-schaetzt-kriminalitaetsentwicklung-am-einbruchssektor-falsch-ein/