60 Jahre KFV: Voller Einsatz für die Sicherheit in Salzburg

32

Wie gefährlich war Autofahren noch vor Jahrzehnten? Seit wann gibt es Gurtsysteme in Fahrzeugen oder überhaupt Tempolimits? Das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) feiert sein 60-jähriges Jubiläum und stellt im Rahmen einer mehrtägigen Sicherheitstour den Vorplatz Unipark Nonntal in Salzburg ganz unter das Motto Unfallprävention. Bis 11. Oktober können Interessierte vor Ort spannende Workshops und Mitmachstationen besuchen.

Salzburg, 09. Oktober 2019. Unfallprävention spielte im Gründungsjahr des KFV in Österreich noch eher eine Nebenrolle. So starben vor knapp 60 Jahren in Salzburg noch 79 Menschen (1961 zum Start der Aufzeichnungen) an den Folgen eines Autounfalles. Im Jahr 2018 lag die Zahl der Getöteten bei 27 Personen. „In Salzburg konnte die Zahl der tödlichen Unfälle seit Beginn der Aufzeichnung im Jahr 1961 um 66 Prozent reduziert werden. Diese Entwicklung zeigt anschaulich, wie wichtig zielgerichtete Präventionsarbeit ist“, betont Landesrat Mag. Stefan Schnöll. „Gezielte Bewusstseinsbildung und durchdachte, langfristige Programme tragen ganzwesentlich zur Reduktion von Unfällen – und damit zur Erhöhung der Sicherheit – bei.“

60 Jahre Kuratorium für Verkehrssicherheit – Feiern Sie mit!
Unter dem Motto „Sicher Leben“ wird den Besuchern der KFV Sicherheits-Tour ein umfangreiches Rahmenprogramm zu verschiedensten Themenbereichen der Prävention geboten. Mitmachstationen und Demonstrationen laden dazu ein, aktiv in die Welt der Sicherheitsforschung einzutauchen. Gemeinsam mit Experten können Interessierte hautnah erleben, wie Sicherheitsgurte beim Aufprall Leben retten können, wie viele Meter man im Blindflug mit dem Auto bei Ablenkung zurücklegt, welche Chancen, aber auch Risiken, neue Technologien im Haushalt mit sich bringen und wie neue Mobilitätsformen den Alltag der Menschen verändern werden. Alle Stationen werden von KFV Experten betreut, die den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch Sicherheitsexperte HELMI ist mit auf Tour und freut sich, Klein und Groß beim Meet & Greet begrüßen zu dürfen. Unterstützung erhält HELMI durch das „RespekTier“, dem Maskottchen der Verkehrssicherheitskampagne des Landes Salzburg. Als Botschafter für Sicherheit und Respekt erinnern sie alle Besucher daran, wie wichtig gegenseitige Rücksichtnahme und Risikobewusstsein sind, um Unfälle zu vermeiden und Leben zu retten.

Zeitreise durch 6 Jahrzehnte Sicherheitsarbeit
Ebenfalls bei allen Tourstopps mit vor Ort: eine mobile Ausstellung in Form einer Zeitreise durch 6 Jahrzehnte Sicherheitsarbeit. Auf anschauliche Weise erfahren die Besucher, welche Maßnahmen dazu geführt haben, die Zahl der Verunglückten im Straßenverkehr nachhaltig zu senken, warum Sportprävention nicht nur für Profisportler ein Muss ist und was es zu berücksichtigen gilt, um sich sicher durch die Weiten der digitalen Welt zu bewegen. „Unser Jubiläum bietet die ideale Möglichkeit, einerseits Vergangenes Revue passieren zu lassen, uns andererseits aber vor allem auch für die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten und gemeinsam mit Schülern, Studenten, Experten und anderen Akteuren über die Prävention der Zukunft zu sprechen“, so Mag. Martin Pfanner vom KFV.

Fotomaterialhttps://www.apa-fotoservice.at/galerie/20759
Bildrechte: KFV/APA-Fotoservice/Neumayr

Rückfragehinweis:
Pressestelle KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit)
Tel.: 05-77077-1919 I E-Mail: pr@kfv.atwww.kfv.at