Sicherheit der Bevölkerung erhöhen: KFV unterstützt Verbot gefährlicher Messer

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Die Sicherheits- und Präventionsinstitution KFV begrüßt den von Innenminister Mag. Gerhard Karner angekündigten Gesetzesvorstoß, der ein generelles Verbot gefährlicher Messer und Waffen im öffentlichen Raum in Österreich vorsieht.

Im Rahmen einer Standarderhebung, die die richtige Verwahrung von Waffen erheben sollte, konnten wir ein bedeutendes Dunkelfeld an Stichwaffenbesitzern identifizieren: Rund 9 Prozent der Befragten (n=1.620, Bevölkerung ab 16 Jahre) gaben in unserer Dunkelfeldstudie an, gefährliche Messer zu besitzen, die das Potenzial haben, Menschenleben zu gefährden. Dazu zählen Spring- und Fallmesser, Kampfmesser, Dolche, Faustmesser sowie Butterflymesser. Nachbarländer wie Deutschland haben hier bereits Verbote.

Konkrete rechtliche Regelungen sind ein wirksames Mittel, um die Sicherheit im öffentlichen Raum für die Bevölkerung zu erhöhen. Ein Verbot für den öffentlichen Raum ist ein deutliches Signal für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger.

Darüber hinaus erinnert das KFV daran, dass die Verfügbarkeit und der Besitz solcher Waffen nicht nur ein Risiko für die öffentliche Sicherheit darstellen, sondern auch potenziell gefährliche Situationen für Polizei und Sicherheitskräfte während Einsätzen schaffen. Die Einführung eines generellen Verbots würde die Arbeit unserer Sicherheitskräfte erheblich sicherer und effektiver machen. „Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und zur Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen wie auch privaten Raum sind besonders wichtig“, so das KFV.