Erstmals seit 10 Jahren: Eine Woche ohne Verkehrstoten

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Gute Meldung des Tages – und ein äußerst seltenes Ereignis: Laut aktuellem Stand hat es in Kalenderwoche 9 (von 26. Februar bis 3. März 2024) in Österreich keinen einzigen Verkehrstoten gegeben. Sollte es zu keiner Nachmeldung kommen, wäre das laut Berechnungen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) die erste Kalenderwoche seit 10 Jahren, in der es keinen einzigen Verkehrstoten gab. Zugleich mahnt das KFV aber auch zu erhöhter Fahrdisziplin. Angesichts der milden Temperaturen könnte die Motorradsaison in diesem Jahr früher starten, wodurch die Zahl der Verkehrstoten wieder steigen könnte.  

Wien, 6. März 2024. Von Anfang des Jahres 2024 bis zum Ende der Kalenderwoche 9 sind in Österreich laut vorläufigen Zahlen 33 Menschen im Straßenverkehr tödlich verunglückt. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren inklusive Nachmeldungen 55 Tote zu beklagen (Bundesländerdaten s. Grafik). 33 Verkehrstote sind noch immer 33 Verkehrstote zu viel, aber eine Kalenderwoche ohne Verkehrstoten, ist dennoch ein äußerst seltenes Ereignis.

Dipl.-Ing. Klaus Robatsch, Leiter der Verkehrssicherheit im KFV warnt allerdings insbesondere vor zwei fatalen Fehleinschätzungen: „Häufigste Hauptunfallursache für tödliche Verkehrsunfälle ist in diesem Jahr der Faktor Ablenkung, der für 30 Prozent der Verkehrstoten verantwortlich ist, gefolgt von nicht angepasster Geschwindigkeit mit 18 Prozent der Fälle. Bitte verzichten Sie hinter dem Steuer aufs Essen, Telefonieren und sonstige Ablenkungen und fahren Sie niemals mit überhöhter Geschwindigkeit. Und bedenken Sie, dass jeder Leichtsinn nicht nur für Sie selbst tödlich sein kann, sondern auch für andere“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: BMI; Bearbeitung: KFV

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