SABRINA-Projekt: Befahrungen von ausgewählten EuroVelo Routen im Donauraum

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In vielen Ländern des Donauraums, insbesondere außerhalb größerer städtischer Gebiete, ist Radverkehrsinfrastruktur oft mangelhaft oder gar nicht vorhanden. Zunehmende Radverkehrsanteile bzw. der Wunsch danach machen es notwendig, die Infrastruktur zu verbessern und sie sicherer, verzeihender, nachhaltiger, und komfortabler zu machen. Das Projekt SABRINA setzt auf einen umfassenden Ansatz zur Bewertung und Verbesserung der Infrastruktur für Radfahrende mit besonderem Fokus auf das Europäische Radrouten-Netz EuroVelo. Es zielt darauf ab sichere Radinfrastruktur im Donauraum bereitzustellen und ein webbasiertes Entscheidungstool für PraktikerInnen und EntscheidungsträgerInnen zu entwickeln. Dafür wird im Rahmen des Projekts u.a. eine Befahrung und Sicherheitsbewertungen von ausgewählten EuroVelo-Strecken durchgeführt.

Die Befahrung der EuroVelo Routen erfolgt durch ein Team der kroatischen Projektpartnerin Universität Zagreb, Faculty of Transport Sciences. Je nach Möglichkeit wird das Team mit einem Rad oder mit einem Pkw unterwegs sein, um die Abschnitte zu befahren und mittels Videokameras aufzuzeichnen. Mehr als 400 km der EuroVelo Routen Nr. 8 und 13 wurden bereits in Kroatien befahren.

© Faculty of Traffic Sciences, University of Zagreb
© Faculty of Traffic Sciences, University of Zagreb

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Befahrung in Österreich findet zwischen 14. und 17. Juli 2021 statt und erfolgt auf folgenden Routen:

  • EuroVelo Nr. 6 zwischen Spitz/Donau und Wien
  • EuroVelo Nr. 9 zwischen Wien und Guntramsdorf
  • EuroVelo Nr. 14 zwischen Bruck/Mur und Hart bei Graz

Das Projekt SABRINA wird vom European Institute of Road Assessment – EuroRAP aus Slowenien geleitet. Das KFV ist einer von 11 Projektpartnern und 4 assoziierten strategischen Partnern, die sich im Projektkonsortium SABRINA – Safer Bicycle Routes in the Danube Area – zusammengefunden haben. Das Projekt läuft im Rahmen des INTERREG – Danube-Transnational-Programms und wird aus Mitteln der Europäischen Union (EFRE, ENI) kofinanziert.

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