Neue KFV Studie: Schutzausrüstungs-Barometer 2020

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Schutz ist Trumpf. KFV Schutzausrüstungsbarometer 2020. Infografik: KFV

Das KFV hat in einer aktuellen Studie, mehr als 3.000 Personen aus dem DACH-Raum, zu Ihrer Nutzung sowie Einstellung bezüglich persönlicher Schutzausrüstung befragt. Die repräsentative Umfrage wurde im Zeitraum vom 16. bis 27. Juli 2020 in Österreich (n=1.017), in Deutschland (n=1.020) und in der Deutsch-Schweiz (n=1.028) durchgeführt, mit dem Ziel auch Ländervergleiche zu ermöglichen.

Die Studie zeigt, dass bedingt durch die aktuelle Corona-Situation und die damit einhergehende Maskenpflicht, im heurigen Jahr 2020 die Mund-Nasen-Schutzmaske der Schutzausrüstungsartikel Nr. 1 ist und nahezu jeder befragte Österreicher auch eine besitzt. Was dennoch überrascht: Mehr als ein Drittel der Befragten Österreicher (37%), 30 Prozent der Befragten aus der Schweiz und fast jeder zweite befragte Deutsche (48%) gibt sogar an, dass der Mund-Nasenschutz ihr derzeitiger Lieblingsschutzausrüstungsgegenstand ist.

Weiters zeigt der Ländervergleich, dass die österreichischen Befragten (82%) signifikant häufiger im Besitz einer Warnweste sind als ihre Nachbarn aus Deutschland (63%) bzw. der Schweiz (64 %). Auch die Arbeitshandschuhe scheinen in Österreich verbreiteter zu sein als im angrenzenden Ausland (AT: 71%, DE: 59%, CH: 58%). Was den Besitz eines Fahrradhelmes betrifft, liegt eindeutig die Schweiz an der Spitze (CH 61%, AT 52%, D 45%).

Hohe Qualität (57%), hohe Benutzerfreundlichkeit (55%) sind, lt. KFV Schutzausrüstungsbarometer 2020, die Top Kriterien, auf die die Österreicher, beim Kauf von Schutzausrüstung achten; im Vergleich dazu hat der günstige Preis mit 34 Prozent eine deutlich geringere Bedeutung. Wenn es um die eigene Sicherheit geht, hat also die Güte der Produkte auf jeden Fall Vorrang vor dem Preis.

Im Ländervergleich fällt auf, dass der Preis für die deutschen Befragten einen größeren Stellenwert beim Kauf von Schutzausrüstung hat als bei den Befragten aus Österreich bzw. der Schweiz (DE: 44%, CH: 37%, AT; 34%). Auf ein Prüfzeichen bzw. Gütesiegel achtet man dagegen tendenziell stärker in Österreich und der Schweiz (AT: 31%, CH: 29%, DE: 25%).