
Mit Plakataktion „Achtung Schulkinder!“ erinnern Land Salzburg und KFV Autofahrende zu Vorsicht im neuen Schuljahr
Salzburger Landeskorrespondenz, 13. September 2026. Mehr Sicherheit für Salzburgs Schulwege – das rufen das Land Salzburg und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) vor Schulbeginn in Erinnerung. Insgesamt werden 900 Plakate rund um Schulen in ganz Salzburg zu sehen sein. Erwachsenen und insbesondere Autofahrenden soll so ins Bewusstsein gerufen werden, rund um Schulen besonders achtsam unterwegs zu sein.
Mit Schulbeginn am Montag sind wieder vermehrt Kinder auf den Straßen Salzburgs unterwegs. Um nach den Ferien auf die jüngsten Verkehrsteilnehmenden aufmerksam zu machen, haben Land Salzburg und die Sicherheitsinstitution KFV eine Verkehrssicherheitskampagne gestartet. In auffallendem Rot und mit einer deutlichen Message erinnern die Plakate an die Präsenz der Schulkinder im Straßenverkehr.
Schnöll: „900 Plakate für mehr Verkehrssicherheit.“
Insgesamt werden 900 Plakate mit „Achtung Schulkinder“ in Schulnähe in der Stadt Salzburg wie auch in den Gemeinden im ganzen Bundesland aufgestellt. „Wir leisten damit einen bedeutsamen Beitrag zur Bewusstseinsbildung der Erwachsenen und zur Verkehrssicherheit der Schulkinder“, freut sich Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll.
2025: 40 Kinder am Schulweg verletzt
Die Verkehrsunfallstatistik der Statistik Austria für das Jahr 2025 verdeutlicht die Wichtigkeit dieser Aktionen als Erinnerung aller Erwachsenen: Im Bundesland Salzburg wurden im Jahr 2025 40 Schulkinder zwischen sechs und 15 Jahren am Schulweg verletzt, vier von zehn Unfällen ereigneten sich dabei in den Herbstmonaten September, Oktober und November. „Kinder werden aufgrund ihrer Größe schlechter und erst später wahrgenommen, im Herbst kommen eingeschränkte Sichtverhältnisse und frühe Dämmerung hinzu. Nach den ruhigeren Sommermonaten sind am Schulbeginn viele Kinder auch als erstmalige Verkehrsteilnehmende im Straßenverkehr unterwegs“, erinnert Martin Pfanner vom KFV.
Rücksicht auf Kinder
Kinder sind vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen: Sie können Geschwindigkeiten oft noch nicht richtig einschätzen, lassen sich leichter ablenken oder sind mit den Verkehrsregeln noch nicht routiniert vertraut. Die zugehörigen Kompetenzen, um sich sicher im Straßenverkehr bewegen zu können, müssen erst Schritt für Schritt aufgebaut werden. Schulwegtraining und Kenntnisse des sicheren Verhaltens im Straßenverkehr sind dabei wichtige vorbeugende Maßnahmen, auch unvorhergesehene Hindernisse wie ein Ampelausfall oder ein verpasster Schulbus.
Erwachsene sind Vorbilder
Die volle Verantwortung kann daher nicht bei den kleinen Verkehrsteilnehmenden liegen. Erwachsene sollten sich daher ihrer Vorbildfunktion bewusst sein und Eltern sowie Erziehungsberechtigte mit ihren Schützlingen den Schulweg mehrfach üben, sind sich die Unterstützer der Aktion – ORF Salzburg, Antenne Salzburg und Bildungsdirektion – einig. Radfahrende und motorisierte Verkehrsteilnehmende können durch eine vorausschauende und bremsbereite Fahrweise unterstützen, dass Risiken für Kinder im Straßenverkehr reduziert werden. Auch daran soll die heurige Plakataktion in ganz Salzburg erinnern.
Redaktion: Landes-Medienzentrum





