KFV präsentiert Unfallstudie Tirol

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Gemeinsam mit Dr. Karl Mark (Präsident des Vereins Sicheres Tirol), Univ.-Prof. Dr. Rohit Arora (Facharzt für Unfallchirurgie) und Sicherheitslandesrätin Astrid Mair, MA präsentierte KFV-Sicherheitsexperte Mag. Martin Pfanner am 11. Dezember 2023 in Innsbruck die Unfallbilanz für Tirol:

323 Personen sind im Vorjahr bei Unfällen in Tirol getötet worden. Dazu kommen noch 81.200 Verletzte und Unfallfolgekosten von 2,4 Milliarden Euro. Vor allem zu Hause und bei älteren Menschen steigt die Zahl der Unfälle. Auch Bergsport- und E-Bike-Unfälle sind häufiger geworden.

„Gemeinsam mit bewährten Partnern in der Unfallvermeidung und der Unterstützung des Landes setzen wir uns zum Ziel, diese prognostizierte steigende Kurve nach oben zu stoppen – nach dem Motto: Jeder Unfall ist einer zu viel“, so Dr. Mark.

Martin Pfanner (KFV) vor einer Präsentation gestikulierend mit beiden Armen.
Mag. Martin Pfanner (KFV) Foto: Land Tirol / Maximilian Brandhuber

Basis der Eckzahlen zum aktuellen Unfallgeschehen in Tirol ist die Studie „Sport-, Freizeit- und Haushaltsunfälle in Tirol“, die das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) im Auftrag des Vereins Sicheres Tirol durchgeführt hat.

Als einziges Bundesland in Österreich verfügt Tirol mit dem Bericht über eine spezifische Analyse des Unfallgeschehens, in der sowohl Unfallschwerpunkte und -trends als auch Wege zur Unfallvermeidung aufgezeigt werden.

Für weitere Informationen siehe Presseaussendung.pdf

Zur Studie Sicheres Tirol

Fotos: Abt. Öffentlichkeitsarbeit des Landes Tirol / Maximilian Brandhuber