Evaluierung der 3. Führerscheinrichtlinie

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Steckbrief
Auftraggeber EU-Kommission (DG MOVE)
Koordinator Universität Hasselt (IMOB), Belgien
Konsortium KFV (Österreich), NTUA (National Technical University of Athens, Griechenland), ETSC (Belgien) ÖSD (Österreichische Staatsdruckerei)
Projektdauer 11/2016 – 11/2017

Projektbeschreibung

Seit 19.1.2013 sind die Regelungen der 3. EU-Führerscheinrichtlinie in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union anwendbar. Die Richtlinie ist eine zentrale Grundlage auch des österreichischen Führerscheinrechts und führte in Österreich zu zahlreichen wesentlichen Neuerungen. Dazu zählen etwa der neue Stufenführerschein für Motorräder, der neue Führerschein der Klasse AM, die umfassendere Aus- und Weiterbildung für Fahrprüfer und die Befristung des Führerscheins auf 15 Jahre. Um die Auswirkungen der zahlreichen Änderungen zu untersuchen, beauftragte die EU-Kommission eine Studie zur Evaluierung der Richtlinie. Inhalt des Projekts war eine umfassende Erhebung dazu, wie die Richtlinie im Detail in den Mitgliedstaaten umgesetzt wurde und wie die Vertreter der Mitgliedstaaten die Auswirkungen insbesondere auf die Verkehrssicherheit beurteilen. Folgende Themenbereiche wurden evaluiert: Neues Führerscheinmodell Harmonisierte Führerscheinbefristung und medizinische Untersuchungen Führerscheinkategorien Mindestanforderungen an Fahrprüfer Führerscheinnetzwerk RESPER Aus den Ergebnissen wurden in allen Themenbereichen Empfehlungen zur Anpassung und Weiterentwicklung der Richtlinie abgeleitet.

Der Endbericht unter dem Titel „The implementation of Directive 2006/126/EC on driving licences“ ist unter folgendem Link verfügbar: https://publications.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/bbd8141d-e603-11e7-9749-01aa75ed71a1/language-en