Weihnachtszeit: Brandgefährlich für Kinder!

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Wenn Wohnungen und Häuser festlich im Kerzenlicht erstrahlen und die Kerzen am Adventkranz oder Christbaum brennen, ist Weihnachten und zugleich eine der feuergefährlichsten Zeiten des Jahres.

Ein Rauchwarnmelder gehört IMMER auch in das Kinderzimmer! Gerade Kinder sind besonders gefährdet. Offenes Licht und Feuer wie z. B. brennende Kerzen und defekte oder unbeaufsichtigte technische Geräte zählen hierbei zu den größten Brandauslösern. Kinder sind ausbrechenden Feuern völlig schutzlos ausgeliefert. Umso wichtiger ist, hier Präventivmaßnahmen zu ergreifen!“ erklärt Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV. Gerade auf Kinder übt Feuer eine besondere Faszination aus, der kindliche Entdeckungsdrang wird dabei schnell zur Gefahr. Deshalb ist es wichtig, sie für Gefahren so früh wie möglich zu sensibilisieren.

Akkus in Kinderspielzeugen, Halogenscheinwerfer, Nachttischlampen können gefährliche Zündquellen sein
Neben der bewussten Aufklärung und Auseinandersetzung mit dem Thema Feuer ist es ebenso wichtig, Zündquellen in der Umgebung von Kindern weitestgehend zu vermeiden. Kerzen, Feuerzeuge, Streichhölzer und Wunderkerzen haben in einem Kinderzimmer nichts verloren. Aber auch bei anderen Lichtquellen wie beispiels-weise Halogenleuchten ist Vorsicht geboten. Mit Oberflächentemperaturen von bis zu 400 Grad C können diese als Nachttisch- oder Kinderschreibtischlampe leicht brennbare Materialien wie Papier, Stoffe oder Bettzeug in Brand setzen. Im Kinderzimmer sollten daher nur Energiesparlampen oder LEDs verwendet werden, da bei diesen die Brandgefahr niedriger ist. Laut KFV-Umfrage ist erst jeder dritte Haushalt in Österreich mit Rauchmeldern ausgestattet – Feuerlöscher besitzen nur die Hälfte der Befragten. „Ein Rauchmelder gehört in jeden Haushalt! Und wenn man Kinder hat, gehört ein Rauchmelder vor allem auch in das Kinderzimmer“, so Thann.