Aktuelle Studien, fundierte Analysen, effiziente Sicherheitskonzepte und konkrete Lösungsansätze für mehr Sicherheit in Österreich – das finden Sie ab sofort in unserer neuen wissenschaftlichen Schriftenreihe „KFV – SICHER LEBEN“.

 

#1 - 100-Car Study Österreich

Naturalistische Fahrverhaltensbeobachtung ist eine verhältnismäßig junge Disziplin der Verkehrssicherheits-forschung. Mit dieser Methode kann das Verhalten von Verkehrsteilnehmern unter realen, authentischen Bedingungen beobachtet werden.

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#2 - Die Grundausbildung zum Erwerb der Lenkberechtigung B auf dem Prüfstand: Wirksamkeitsanalyse und Optimierungspotenziale

Auf Basis der europaweit anerkannten GDE (Goals for Driver Education)-Matrix, die die Elemente und Ziele der Fahrausbildung festlegt, hat das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) eine Studie zur Wirksamkeit der bestehenden Fahrschulgrundausbildung für die Führerscheinklasse B durchgeführt. Neben didaktischen und pädagogischen Konzepten wurden Methoden und Praxen im Rahmendes  Erwerbs der Lenkberechtigung analysiert und daraus praxisnahe Verbesserungsvorschläge abgeleitet.

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#3 - Strategische Themenschwerpunkte in der europäischen Straßenverkehrssicherheitspolitik 2016-2020

2015 kamen 26.313 Menschen auf den Straßen der EU ums Leben. Trotz der in der Vergangenheit erzielten Erfolge besteht also nach wie vor Handlungsbedarf, um die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten und Verletzten zu reduzieren. Auch in Zukunft wird sich daher Verkehrssicherheit auf der politischen Agenda der EU und ihrer Mitgliedsstaaten finden. Weniger offensichtlich ist, welche Themen und Aktivitäten die Verkehrssicherheitspolitik der nächsten Jahre bestimmen werden. Nur offene und breit formulierte Programme lassen erahnen, wie es weitergehen wird. Das KFV hat daher die FH Erfurt damit beauftragt, auf Basis einer Politikanalyse eine Prognose zu erstellen, welche Themen und Maßnahmen in der Politik bis 2020 zu erwarten sind.

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#4 - Unfallursachen bei Motorradunfällen

Es gibt eine Reihe von Gründen, sich den Ursachen von Motorradunfällen besonders intensiv zu widmen: Unfallraten sind bei Motorrädern deutlich höher als bei anderen Fahrzeugklassen, die Anzahl der zugelassenen Motorräder steigt seit vielen Jahren wesentlich stärker an als jene anderer Fahrzeuge, dennoch fehlen vielversprechende Maßnahmen, um den derzeit in Österreich steigenden Unfallzahlen zu begegnen.

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#5 - Aggression im Straßenverkehr

Die vorliegende Studie beleuchtet das Phänomen Aggression im Straßenverkehr aus psychologisch-sozialwissenschaftlicher und rechtswissenschaftlicher Perspektive. Ziel der psychologisch-sozialwissenschaftlichen Untersuchung ist die Ermittlung der Prävalenz, Genese und Unfallrelevanz von aggressiven Verhaltensweisen im österreichischen Straßenverkehr. Der Zusammenhang zwischen aggressivem Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer und emotionaler Belastung, die oftmals mit Frustration und aggressiver Reaktion einhergeht, wurde wurde bereits 1939 in der Frustrations-Aggressions-Hypothese begründet. Als Basis für die empirischen Erhebungen der vorliegenden Arbeit dient die Definition von Aggression im Straßenverkehr von Herzberg und Schlag (2006), die sowohl offen feindseliges Verhalten wie Beschimpfen, Anhupen, Bedrohen etc. als auch instrumentell eingesetztes Verhalten (z.B. Drängeln, um Fahrtziele schneller zu erreichen) umfasst.

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#6 - Ablenkung im Straßenverkehr

Ablenkung und Unachtsamkeit sind in Österreich die häufigste und dabei stetig zunehmende Hauptunfallursache. Ablenkung ist gemeinsam mit Unachtsamkeit für 33,3% aller Unfälle mit Personenschaden und 24,1% der Getöteten ursächlich. Betroffen davon sind alle Verkehrsteilnehmer.
Um Ablenkung im Detail zu erforschen und Maßnahmen zu identifizieren, die der unterschätzten Gefahr entgegenwirken können, hat sich das KFV intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und in diesem Zusammenhang alle Arten der Teilnahme am Straßenverkehr untersucht.

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#7 - Der Einfluss von Ablenkung auf das Fahrverhalten

Ablenkung stellt im Straßenverkehr von heute ein zunehmendes Problem dar. In Österreich ist Ablenkung gemeinsam mit Unachtsamkeit die Hauptunfallursache von rund einem Drittel aller Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden. International wird Ablenkung für rund 5 bis 25% aller Verkehrsunfälle als ursächlich eingeschätzt. Aus diesem Grund hat sich das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) umfassend mit der Problematik der Ablenkung während des Fahrens beschäftigt. Als Top 3 der ablenkenden Faktoren beim Autofahren wurden Telefonieren, „Texting“ (Lesen und Schreiben von Textnachrichten) sowie Essen und Trinken identifiziert. Das Ziel der vorliegenden Studie war es, die Effekte dieser Top 3-Ablenkungen auf das Fahrverhalten und folglich die Verkehrssicherheit zu evaluieren. Dafür wurden Fahrten am Fahrsimulator durchgeführt. Zusätzlich wurden von einigen Teilnehmern Blickbewegungen analysiert.
Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl Lesen als auch Schreiben von Textnachrichten die deutlichsten Auswirkungen auf das Fahrverhalten (insbesondere in Sachen Geschwindigkeit und Spurhalten) mit sich bringen. Zudem führt das Lesen von Nachrichten verstärkt dazu, dass Gefahren später erkannt werden und folglich auch das Unfallrisiko erhöht ist. Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung führt zu einer reduzierten durchschnittlichen Geschwindigkeit und einer verlangsamten Gefahrenerkennung, Essen und Trinken zu einer reduzierten Fahrgeschwindigkeit. Beim Telefonieren mit Freisprecheinrichtung wurde kein Einfluss auf das Fahrverhalten festgestellt.

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#8 - Entwicklung einer Methode zur Durchführung von Motorrad-RSI

Im Zuge der vorliegenden Studie wurde eine methodische Vorgangsweise einer Road Safety Inspection (RSI) von Motorradstrecken für das untergeordnete Straßennetz außerorts entwickelt. Diese neue Methodik stellt daher eine Ergänzung zum bestehenden RSI-Handbuch dar. Auf Basis aktueller Unfalldaten wurden die zu untersuchenden Streckenabschnitte (Motorradstrecken und Vergleichsstrecken) ausgewählt. Österreichweit wurden vom Projektteam im Laufe der Motorradsaison 2015 Befahrungen auf 20 Streckenabschnitten von rund 240 Kilometern Gesamtlänge per Pkw und Motorrad durchgeführt. 

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#9 - Wirksamkeit von Bodenmarkierungen zur Beeinflussung der Wahl von Kurvenfahrlinien durch Motorradfahrende

Untersuchungen zeigten, dass nicht einmal 5% der Motorradfahrenden in unübersichtlichen Linkskurven auf einer sicheren Linie am Außenrand fahren, alle anderen müssen bei Gegenverkehr ausweichen. Mehr als die Hälfte der Abkommensunfälle könnte die Folge misslungener Ausweichmanöver sein. Das KFV hat mit dieser Studie bewiesen, dass mit Hilfe von Bodenmarkierungen dem Problem entgegengewirkt werden kann.

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#10 - RSI im untergeordneten Straßennetz

Road Safety Inspections (RSI) werden bereits seit 2004 regelmäßig und erfolgreich im Autobahn- und Schnellstraßennetz Österreichs durchgeführt. Die verstärkte Anwendung der RSI auch im untergeordneten Straßennetz ist ein erklärtes Ziel des Österreichischen Verkehrssicherheitsprogramms 2011-2020. Eine Anwendung von RSI im gesamten untergeordneten Straßennetz ist jedoch aus finanziellen Gründen nicht durchführbar und aus verkehrstechnischer Sicht möglicherweise auch gar nicht erforderlich. Daher wurde im Rahmen dieser Studie zunächst ein Modell bzw. eine Methode entwickelt, die für RSI im untergeordneten Straßennetz (Landesstraßen B und L) besonders vordringlichen Straßenabschnitte zu ermitteln, und im Anschluss in der Praxis erprobt. Die eingesetzte Auswahlmethode erwies sich als effektiv. Unter Berücksichtigung einer Prioritätenreihung können nach und nach RSI-Befahrungen durchgeführt und Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt werden.

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#12 – Motorradunfälle mit Unfallgegnern

Der Anteil der verletzten und getöteten Motorradfahrer an den Gesamtzahlen der im Straßenverkehr Verletzten und Getöteten ist in Österreich von 1990 bis 2016 von 5% auf 9% gestiegen. Insbesondere im städtischen Bereich verunglücken jährlich immer mehr Motorradfahrer bei Unfällen mit Unfallgegnern, vor allem Pkw-Lenkern. Der vorliegende Bericht befasst sich daher mit Motorradunfällen mit Unfallgegnern.

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#11 – Unfallrisiko-Benchmark Österreich

Erstmals wurde für Gesamtösterreich eine einheitliche und betreffend Bundesländer bzw. Regionen vergleichbare Datenbasis hinsichtlich wesentlicher Parameter der Unfall(risiko)forschung geschaffen. Dazu wurde die Verkehrsunfallstatistik mit den Daten der österreichweiten Mobilitätserhebung „Österreich unterwegs 2013/2014“ verknüpft und vergleichend analysiert (Teil A). Im zweiten Teil der Studie (Teil B) wurde die Darstellung der Unfallrelativzahlen anhand der Daten der „Injury Database Austria“ (IDB Austria) vorgenommen. Die IDB Austria ist eine auf Interviews mit Unfallopfern in Krankenhäusern basierende Datenbank des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit), die weit über die Daten der Verkehrsunfallstatistik hinausgehende Informationen über das Unfallgeschehen in Österreich liefert.

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#13 – Gegenüberstellung von Begegnungszonen bezüglich Verkehrssicherheitsparametern

Die Verkehrsorganisationsform „Begegnungszone“ wurde im Zuge einer Gesetzesnovelle im Jahr 2013 in die österreichische Straßenverkehrsordnung aufgenommen. Seither wurden in zahlreichen österreichischen Gemeinden Begegnungszonen eingerichtet. Im Rahmen der vorliegenden Studie wurden zwölf Begegnungszonen in ganz Österreich ausgewählt, in denen umfangreiche Analysen durchgeführt wurden. Ziel der vorliegenden Studie war es, die Auswirkungen von Begegnungszonen auf das Verkehrsgeschehen, auf das Verhalten der Verkehrsteilnehmer und auf die Verkehrssicherheit zu untersuchen.

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