Radar

Das Projekt RADAR (Risikobewertung des Straßennetzes im Donauraum), gefördert im INTERREG - Danube Transnational Programm, führt transnationale Lehr- und Kooperationsaktivitäten auf verschiedenen Ebenen durch, um die zuständigen Verkehrssicherheitsorganisationen im Donauraum zu unterstützen, Risiken in ihren Straßennetzen zu erkennen und diese Risiken systematisch zu reduzieren, indem die Infrastruktur und die Straßengestaltung verbessert werden. 

RADAR wendet sich an alle Verkehrsteilnehmer, berücksichtigt jedoch besonders ungeschützte Verkehrskeilnehmer und die Sicherheit auf Straßen in der Nähe von Schulen. Das Projekt adressiert das Thema Sicherheit ganzheitlich und nimmt überhöhte Geschwindigkeit als Hauptrisikofaktor im Straßenverkehr in Angriff.

Das Projekt läuft in 11 Ländern im Donauraum, hat 10 Projektpartner, zu denen 11 assoziierte Partner (hauptsächlich Ministerien oder Straßenbehörden) in den meisten Ländern hinzukommen. Ausbildungskurse und Studienbesuche für Fachleute von Verkehrssicherheits-Organisationen führen die Teilnehmer durch die einzelnen Schritte von der Analyse der Sicherheit im Straßennetz bis hin zur Definition von kosteneffektiven Lösungen für die Erhöhung der Straßenverkehrssicherheit durch maximal Reduktion von Unfällen. Die Einrichtung einer transnationalen Sachverständigengruppe für Verkehrssicherheit erhöht das Knowhow in der gesamten Region. Diese Gruppe soll eine regionale Strategie für die Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit im Donauraum und nationale Aktionspläne erarbeiten. Schließlich werden im Rahmen des Projekts Pilotaktivitäten durchgeführt, die zeigen sollen, welche Schritte die Behörden unternehmen müssen, um Straßenabschnitte zu priorisieren. Implementationsfertige Road-Layout-Konzeptpläne sollen zeigen, was an ausgewählten Standorten vor der Implementierung von Crash-Gegenmaßnahmen getan werden muss.

Mehr Info:  http://www.interreg-danube.eu/approved-projects/radar

Laufzeit: 1.6.2018 – 31.5.2021

Förderung: Interreg / Danube Transnational Programme 

Koordinator:  European Institute for Road Assessment - EuroRAP