
And the Aquila goes to... Die Preisträger 2006
Gewinner Kategorie Medien: Kleine Zeitung Kärnten, Lokalredaktion
Besonders aufgefallen ist der Jury die seit Jahren sehr engagierte Berichterstattung der Lokalredaktion der Kleinen Zeitung Kärnten, wenn es um Fragen der Verkehrssicherheit geht. Zum einen wird die Bedeutung und die Auswirkung nationaler verkehrspolitischer Entscheidungen auf die lokale und regionale Ebene hinterfragt und verständlich vermittelt. Andererseits greifen die Redakteure laufend lokal brisante Verkehrsthemen auf und unterstützen damit Bestrebungen, die Sicherheit auf Kärntens Straßen zu verbessern. Dass sich „kritisch“ und „korrekt“ dabei nicht ausschließen, ist das besondere Kennzeichen der Berichterstattung. Die Kleine Zeitung Kärnten initiiert und unterstützt auch laufend Verkehrssicherheits-Aktionen.
Gewinner Kategorie Gemeinden: Gampern (OÖ)
Verkehrssicherheit ist in der oberösterreichischen Gemeinde Gampern ein umfassendes Thema. Deshalb wird derzeit mit hohem finanziellen Aufwand die Infrastruktur der Gemeinde verbessert. Unter anderem wird die Beleuchtung bei Volksschulen ausgebaut, Radwege werden saniert und Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung im Gemeindegebiet gesetzt.
Gewinner Kategorie Schulen: European High School, Wien 15
Je früher sich Kinder und Jugendliche mit Fragen der Verkehrssicherheit beschäftigen, desto eher werden sie selbst zu verantwortungsvollen Teilnehmern im Straßenverkehr. Die European High School im 15. Wiener Gemeindebezirk hat gemeinsam mit den Partnerstädten Brünn, Budapest und Istanbul ein Projekt zur „Verbesserung der Verkehrssicherheit im Schulumfeld“ gestartet. Die zweiten und siebenten Klassen analysieren die Umgebung und untersuchen dabei die Themenkreise Öffis, Tempo 30, Radwege und Mitfahrgelegenheiten.
Gewinner Kategorie Unternehmen und Institutionen: Stiftung Maria Ebene, Vorarlberg
Unter dem Motto „Mehr Spaß mit Maß“ steht das im Jänner 2004 gestartete und auf fünf Jahre ausgelegte Projekt zur Gesundheitsförderung und Alkoholprävention der Stiftung Maria Ebene in Vorarlberg. Das Fachkrankenhaus befasst sich vorwiegend mit der Suchtvorbeugung, umfassender Beratung, Behandlung und Nachbehandlung und -betreuung bei Suchtkrankheiten und der Rehabilitation. Primäre Zielgruppe von „Mehr Spaß mit Maß“ sind Jugendliche, die durch Vorbildwirkung und nicht durch Verbote zu einem mündigen Umgang mit Alkohol motiviert werden sollen. Die Umsetzung der Maßnahmen wird auf lokaler Ebene in den Gemeinden stattfinden. Dabei geht es darum, die Bevölkerung auf breiter Basis über die Problematik zu informieren und das Bewusstsein dafür zu schärfen. Dazu soll es eine Vielzahl von Aktivitäten geben, unter anderem ein attraktives Angebot an alkoholfreien, preiswerten Getränken in der Gastronomie oder Aktionen gegen das so genannte "binge drinking", bei dem in kurzer Zeit möglichst große Alkoholmengen konsumiert werden. Beim Projekt "Bob" geht es darum, dass in einer Gruppe von Jugendlichen im Voraus ein Fahrer bestimmt wird, der keinen Alkohol trinkt. Damit will man verstärkt dem Problem Alkohol am Steuer bei jungen Autofahrern entgegen wirken.




