And the Aquila goes to... Die Preisträger 2005

Gewinner Kategorie Printmedien - Hauptpreisträger:
Dominik Schreiber, seit 1995 Journalist bei der Tageszeitung "Kurier"
Dominik Schreiber setzt sich häufig mit dem Thema Verkehrssicherheit auseinander und gibt sich immer wieder kritisch, aber auch plakativ, etwa mit Artikeln zu den Themen

  • Experten warnen vor höherem Tempolimit
  • Section Control
  • Rotlichtüberfahrer
  • Erhöhung von Strafen bei vier Verkehrsdelikten
  • Verkehrsrowdys: Exekutive rüstet auf (Verkehrskontrollsystem)

Diese Artikel wurden medienwirksam umgesetzt und haben so zur Bewusstseinsbildung der Leserschaft und zur Hebung der Verkehrssicherheit einen wesentlichen Beitrag geleistet.

Gewinner Kategorie Elektronische Medien:
Der ORF Salzburg für die Aktion "Salzburgs bester Autofahrer"
Phase 1 (Vorpromotion):
Test und Qualifikation via Internet. Zu den Aufgabenstellungen im Internet zählten z. B. klassische Führerscheinfragen (Anhalteweg, Vorrangregeln) und humorvolle Testfragen (Reaktionsgeschwindigkeit, Vertrauensgrundsatz).

Phase 2 (Aktion):
Täglich wurde in vier Spielrunden der jeweilige Tagessieger ermittelt. In Summe gab es zehn Kandidaten für das Finale am 23.10.2004 im Fahrsicherheitszentrum Saalfelden. Dort fand eine praktische Prüfung mit Slalomkurs, Schleuderplatte und Fahren im Rollenauto statt.

Ziel dieser Aktion war es, Autofahren, Wissen um Verkehrsregeln und Auto sowie die Führerscheinprüfung zu thematisieren (spielerisch, aktionistisch, informativ). Medienwirksam wurde die Aktion mittels Zeitungsinseraten, Fernsehbeiträgen und Radio-Trailern promotet.

Gewinner Kategorie Bildungseinrichtungen:
Elternverein Münichreith für die Initiative "Sicher mit dem Fahrrad unterwegs"
Inhalte der Initiative:

  • Fahrradcodierung
  • Fahrradsicherheitscheck
  • Fahrradsicherheitstraining
  • Bedeutung des Fahrradhelms
  • Allgemeines Quiz rund um das Thema Verkehrssicherheit

Ziele der Initiative:

  • Wichtige Grundsätze beim Fahrradfahren trainieren
  • Motivation zum Tragen eines Fahrradhelmes
  • Fahrradcheck nach der Winterpause

Zielgruppe:

  • Volksschulkinder und Schüler der Hauptschulen und Gymnasien von Münichreith

Gewinner Kategorie Gemeinden:
Die Gemeinde Graz für die Aktion "Tempo 30 vor Schulen"
Vor einiger Zeit wurde vor den Volksschulen auf Vorrangstraßen Tempo 30 verordnet. Im Jahr 2004 nahm man sich gemeinsam mit Kindern und Lehrern der speziellen Gestaltung vor rund 20 Volksschulen an. Im Rahmen des Unterrichts sollten sich die Kinder so mit dem Thema Verkehrserziehung und dem Projekt identifizieren. Folgende Maßnahmen wurden zur Umsetzung verwendet:

  • Gestalterische Maßnahmen: wie Zick-Zack-Markierung und die Aufschrift   "Schule". Dadurch soll erreicht werden, dass die Autofahrer mit geringerer   Geschwindigkeit vor Schulen unterwegs sind.
  • Aktionstafeln: Die Aktionstafeln werden in regelmäßigen Abständen mit Plakaten   versehen, die von den Schülern selbst gestaltet wurden.

Gewinner Unternehmen, Zielgruppe Kinder und Jugendliche:
Raiffeisen Club Steiermark für die Aktion "Raiffeisenverkehrssicherheitstage in Schulen"
Zielgruppe dieser Aktion:
Die Aktion erreichte 5.000 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 15 und 20 Jahren bei insgesamt 25 Veranstaltungen im Land Steiermark.

Durchführung der Aktion:
Die Veranstaltung wurde in Form von Stationen durchgeführt, die von Klassen aus der 10. bis 12. Schulstufe abwechselnd absolviert wurden. Stationen zu folgenden Themen wurden behandelt:

  • Drogen im Straßenverkehr
  • Alkohol und angepasste Geschwindigkeit
  • Überlebenschance Gurt
  • Sicherheitsberatung Gurt

Zu den Zielen dieser Verkehrssicherheitstage zählten unter anderem:

  • Aufklärung über die negativen Auswirkungen von Alkohol und Drogen am Steuer   bzw. überhöhter Geschwindigkeit
  • Kenntnisse der richtigen Sofortmaßnahmen am Unfallort
  • Realitätsnahes Erleben von Gefahrensituationen mittels Überschlagssimulator   sowie Aufprall- und Fahrsimulator
  • Grundlageninformation zum Thema Moped

Gewinner Unternehmen, Zielgruppe Erwachsene:
Das Oberösterreichische Rote Kreuz für die Aktion "Fahrsicherheitsoffensive"
Das Rote Kreuz OÖ betreibt eine Flotte von 650 Fahrzeugen und agiert durch einen hohen Bekanntheitsgrad unter anderem als wichtiges Vorbild im österreichischen Straßenverkehr.

Ziele dieser Offensive:

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuzes sollen als Vorbilder auf   Österreichs Straßen gesehen werden.
  • Sie sollen verantwortungsbewusst und gut ausgebildet für mehr   Verkehrssicherheit sorgen.

Umsetzung:

  • Neu eingeführt wurde eine Einsatzlenkerausbildung, der sog. "Bezirkskoordinator Lenkerausbildung" und der sog. SEF-Praxis-Trainer (Sanitätseinsatzfahrer), der die künftigen Einsatzlenker auf ihrem Ausbildungsweg begleitet und sie auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet.
  • Einsatzlenker absolvieren ein Fahrsicherheitstraining für Einsatzfahrzeuge.
  • Alle Einsatzfahrzeuge werden mit einem Unfalldatenspeicher ausgerüstet.
  • Interne Fahrsicherheitskampagne „Sei schlau! Halt mit Blau!“, mit der die Einsatzlenker für ein sehr verantwortungsbewusstes und vorausschauendes Fahren sensibilisiert wurden.
  • Artikel im zweimal pro Jahr erscheinenden Sicherheitsjournal. Das Magazin geht sehr praxisorientiert auf Sicherheitsaspekte im täglichen Rettungsdienst ein, wobei der Straßenverkehr eine dominante Rolle einnimmt.
Verkehr & Mobilität

Alkoholvortestgeräte

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