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Geschwindigkeit |
![]() Geschwindigkeit – der Killer Nummer eins auf Österreichs StraßenÜberhöhte Geschwindigkeit ist die Hauptursache für tödliche Unfälle auf Österreichs Straßen. 33 Prozent (alle Zahlen: 2006) aller Straßenverkehrsunfälle mit tödlichen Ausgang werden durch überhöhte Geschwindigkeit verursacht. Damit liegt „Rasen“ an erster Stelle der Unfallursachen in der Verkehrsunfallstatistik vor Vorrangverletzungen mit zwölf und Überholen mit neun Prozent. Dies liegt wahrscheinlich auch daran, dass Geschwindigkeitsübertretungen immer noch als „Kavaliersdelikt“ gelten. Viele Autofahrer sind der Ansicht, dass das Risiko immer nur von den anderen ausgeht, denn der eigene Tritt aufs Gaspedal wird grundsätzlich als nicht gefährlich eingestuft. Die Geschwindigkeitsübertretungen anderer werden hingegen sehr wohl als riskant klassifiziert. Eine KFV-Studie belegt, dass 42 Prozent aller Lenker trotz Tempolimits aufs Gas steigen. Besonders dort, wo Geschwindigkeitsbegrenzungen schwächere Verkehrsteilnehmer schützen sollen, neigen Österreichs Autofahrer zur Raserei und gefährden damit Kinder, Fußgänger und Radfahrer. Ein Verhalten, dass Jahr für Jahr neue Opfer fordert: 5.701 Unfälle zwischen Autos und schwächeren Verkehrsteilnehmern (Fußgänger und Radfahrer) ereigneten sich im Jahr 2006 im Ortsgebiet. 5.729 Fußgänger und Radfahrer wurden dabei verletzt, 44 bezahlten mit dem Leben. Der typische Temposünder Tiefe Kluft zwischen Theorie und Praxis
Geschwindigkeiten und Rechtsfolgen
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