JungforscherInnen und StudentInnen liefern neue Impulse und Ideen für mehr Sicherheit in Österreich. Ausgewählte Arbeiten finden Sie ab sofort in der „KFV – Diplomarbeitsreihe“.

 

Verkehrsplanung mit und für Kinder

Durch das immer höher werdende Verkehrsaufkommen des motorisierten Individualverkehrs (MIV) wird die Teilnahme am Straßenverkehr für Kinder zunehmend gefährlicher. Einerseits bedarf es für die sichere Verkehrsteilnahme physischer und psychischer Fähigkeiten, welche bei Kindern noch nicht vollständig ausgebildet sind. Andererseits wird der Lebens- und Aufenthaltsraum von Kindern durch Barrieren wie stark befahrene Straßen zerschnitten. Die selbständige Mobilität von Kindern wird dadurch eingeschränkt, deren aktive Verkehrsteilnahme reduziert.

Die Verkehrssicherheit für Kinder zu erhöhen und den öffentlichen Raum kindgerechter zu gestalten, ist Ziel einer kinderfreundlichen Verkehrsplanung. Durch Beteiligung von Kindern in verkehrsplanerischen Belangen können deren Anforderungen und Bedürfnisse an den öffentlichen Raum direkt in dessen Gestaltung einbezogen werden.

Wie Kinder in der Planung berücksichtigt werden können hat Stefanie Handler in ihrer Diplomarbeit näher betrachtet.

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