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05/15/12 Naturalistic DrivingMit den Autofahrern unterwegs Neue technologische Entwicklungen ermöglichen es, dem Fahrzeuglenker permanent über die Schulter zu blicken. Sein alltägliches Fahrverhalten kann erforscht werden, ohne dass durch die Beobachtung Einfluss genommen wird. Strukturierte Beobachtung zur Fahrverhaltensanalyse steht im Mittelpunkt des neuen Forschungsansatzes Naturalistic Driving.
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02/16/12 GemeinschaftsstraßenSichere Straßen von Morgen Shared Space, Begegnungszone, Wohnstraße - das alles sind Konzepte, die eine Fläche für alle Verkehrsteilnehmer vorsehen. Sie sollen zukünftig in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter dem Überbegriff "Gemeinschaftsstraße" zusammengefasst werden. Folgender Artikel zeigt auf, worum es bei den einzelnen Konzepten geht und warum die Begegnungszone auch für Österreich eine zukunftsweisende Option ist. |
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12/16/11 Das Radfahrpaket 2011Änderungen und Wünsche aufgrund des Unfallgeschehens und der neuen RVS (Richtlinie für das Straßenwesen) für den Radverkehr
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12/16/11 Verkehrszeichen in ÖsterreichEine juristische und wahrnehmungspsychologische Betrachtung
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10/17/11 Umsetzung der 3. EU-Führerscheinrichtlinie in Österreich
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Neues aus Brüssel und Luxemburg (ZVR 2011-09)
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Radhelmpflicht für Kinder bis zum vollendeten 12.Lebensjahr (ZVR 2011-07/08)
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Das Österreichische Verkehrssicherheitsprogramm 2011-2020 (ZVR 2011-06)Auf dem Weg zur Spitze Europas? Das neue Verkehrssicherheitsprogramm setzt die Grundlage, Österreich von seinem Rang im Mittelfeld wieder an die verkehrssichersten Länder Eurpopas heranzuführen. |
Weg frei für den Radverkehr! (ZVR 2011-04)Radverkehrsunfälle machen ca. 14% des Gesamtunfallgeschehens aus; aufgrund der gehlenden "Knautschzone" und der großen Geschwindigkeitsunterschiede sind Radfahrer im Vergleich zu motorisierten Verkehrsteilnehmern relativ ungeschützt. Radwege sollen mehr Sicherheit bieten, werden aber (va im Ortsgebiet) nicht immer benützt, wenn z.B. die Fahrbahn als schnellere Alternative erscheint. Für besonderen Konfliktstoff sorgen zudem Schnittpunkte mit Kraftfahrzeuglenkern; dabei führen gekennzeichnete Übergänge nicht zwingen zu einer Unfallreduktion. Im Übrigen sind die geltenden Sonder-Vorrangregeln häufig verwirrend. |
Neues aus Brüssel und Luxemburg (ZVR 2011-04)In Brüssel konnten während der letzten Monate wesentliche Fortschritte in einigen zentralen Bereichen erzielt werden. Weichenstellungen erfolgten bei der grenzüberschreitenden Verfolgung von Verkehrsdelikten, der Neufassung der Europavignettenrichtlinie und hinsichtlich der Fahrgastrechte von Schiffs- und Buspassagieren. Die Kommission legte Leitlinien für die Straßenverkehrssicherheitspolitik des nächsten Jahrzehnts vor und setze neue Initiativen im Bereich des Eisenbahnwesens. |
Die Führerschein Nachschulung (ZVR 2011-02)Vor nunmehr 20 Jahren wurden die gesetzlichen Grundlagen für Anordnung von so genannten begleitenden Maßnahmen neben dem Entzug der Lenkberechtigung geschaffen. Mittlerweile ist die Nachschulung aus dem Sanktionenkatalog nicht mehr wegzudenken, jüngste Forschungsergebnisse im Rahmen des Eu-Projekts DRUID bestätigen eindrucksvoll ihre Wirksamkeit. |
Verkehrssicherheitsprogramme für Bezirke und Gemeinden (ZVR 2010-12)Verkehrssicherheitsprogramme auf Bundes- und Länderebene sind erfolgreich, |
Neues aus Brüssel und Luxemburg (ZVR 2010-09)Aktuelle Vorhaben betreffen den Umweltschutz und die effiziente Energienutzung. |
Unfalldatenspeicher (ZVR 2010-10)Fragen rund um den verbreiteten Einsatz in Österreich |
50 Jahre StVO (ZVR 2010-07/08)Im Juli 1960 wurde StVO verlautbart, ehe sie am 1.1.1961 |
Förderung der Verkehrssicherheit für Verkehrsteilnehmer mit Migrationshintergrund (ZVR 2010-6)Die diesem Artikel zugrundeliegende Studie beschäftigte sich mit dem Unfallgeschehen von Personen mit Migrationshintergrund in Wien. Erstmals wurden damit in Wien die Unfälle mit Personenschaden von Verkehrsteilnehmern mit Migrationshintergrund analysiert und deren Unterschiede zu Verkehrteilnehmern ohne Migrationshintergrund herausgearbeitet. |
Radarwarngeräte - Navi, Jammer und Co - was ist in Österreich erlaubt? (ZVR 04/2010)Immer wieder findet man Werbung für Radarwarngeräte, Radarjammer oder Navigationsgeräte mit Radarfunktion. Doch dürfen diese Geräte in Österreich auch verwendet werden? Dieser Artikel soll einen kurzen Überblick über die rechtliche Lage geben. |
Neues aus Brüssel und Luxemburg (ZVR 04/2010)Neben den Entwicklungen im Bereich der Legislative auf EU-Ebene werden in Zukunft unter der Rubrik "Neues aus Brüssel und Luxemburg" auch Neuigkeiten aus Luxemburg - wichtige Entscheidungen des EuGH - einbezogen. Im letzten Halbjahr gab es ein neues EuGH-Urteil zu Ersatzansprüchen bei Annullierung und Verspätung von Flügen. Einige Legislative traten in Kraft; darüber hinaus konnten im Bereich der Fahrgastrechte Fortschritte erzielt werden. |
Ist Rotlichtüberwachung an Eisenbahnkreuzungen mit Lichtzeichenanlage wirksam? - Ergebnisse eines Pilotprojekts (ZVR 02/2010)Das Interesse an Verkehrsunfällen auf Eisenbahnkreuzungen ist groß, da in Gesamtösterreich bei durchschnittlich 77 Unfällen mit Personenschaden im Jahr 23 Personen sterben. Die neue Eisenbahn-Kreuzungsverordnung (EisbKrV), die sich derzeit in Begutachtung befindet, setzt daher auf die technische Sicherung stark frequentierter Bahnübergänge durch Schranken und Lichtzeichenanlagen. Ein Projekt sollte zeigen, ob automatisierte Rotlichtkameras an Eisenbahnkreuzungen mit Lichtzeichenanlagen zusätzliche Sicherheit bieten. |
Sanktionen für alkoholisiertes Fahren - Die Neuregelung nach der 12. FSG-Novelle (ZVR 12a/2009)Am 1.9.2009 ist die 12. FSG-Novelle in Kraft getreten. Ua werden mit dieser Novelle die Sanktionen und Maßnahmen für alkoholisiertes Fahren geändert. Im Folgenden werden nach einem kurzen Überblick über die Entwicklung der gesetzlichen Bestimmungen in diesem Berreich die derzeit geltenden Sanktionen und Maßnahmen dargestellt, wobei besonderes Augenmerk auf die Neuerungen gelegt wird. |
Tabelle zum Vormerksystem - aktualisiert (ZVR 12/2009)In der ZVR 2007/118 wurde eine Tabelle zum Vormerksystem veröffentlicht, in der als Hilfe vor allem für die Praxis die je nach Kombination der begangenen Vormerkdelikte anzuordnenden besonderen Maßnahmen dargestellt wurden. Aufgrund der Einführung der Kindersicherungskurse als Maßnahme im Rahmen des Vormerksystems mit der 12. FSG-Novelle, BGBl I 2009/93, entspricht diese Tabelle nicht mehr der derzeitigen Rechtslage und wird daher in aktualisierter Form nochmals veröffentlicht. Gleichzeitig wird zur leichteren Handhabung danach unterschieden, welches Delikt zuerst begangen wurde. |
Verhalten auf Eisenbahnkreuzungen - Fehleinschätzung der Risiken auf Eisenbahnkreuzungen durch die Straßenverkehrsteilnehmer (ZVR 11/2009)Schrankenanlage, Lichtzeichen und Warntafeln – die beste technische Sicherung nützt nichts, wenn Verkehrsteilnehmer sie nicht beachten: 2008 starben 17 Menschen bei 151 Unfällen auf österr Eisenbahnkreuzungen.1) Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) befragte im Juni 2009 österreichweit rund 1.000 Personen zu ihrem Verhalten an Bahnübergängen. |
Ladungssicherung in Österreich: Verbesserung von Schulungsmaßnahmen (ZVS 03/2009)Die Einführung des Führerschein-Vormerksystems brachte in Österreich viel Bewegung in den Themenbereich Ladungssicherung. Durch verstärkte Kontrollen der Exekutive entstand bei den betroffenen Gruppen (Absender, Frächter etc.) verstärkt der Bedarf nach Wissen auf dem Gebiet der Ladungssicherung. Im Rahmen einer Studie wurde das vorhandene Schulungsangebot in Österreich eingehend untersucht. |
Neues aus Brüssel (ZVR 09/2009)Im letzten Halbjahr wurde in Brüssel mit den Vorarbeiten zum Verkehrsweißbuch für die nächste Dekade begonnen. Neben einer Konsultation zur Fahrausbildung gab es weitere wichtige Fortschritte im Straßen-, Luft- und Schienenverkehr. |
Sicher auf 2 Rädern - Ein Erlebnisworkshop für junge Mopedfahrer (ZVR 07-08/2009)Mopedfahren ist gefährlich - dennoch für viele junge Menschen der Start in die motorisierte Welt. Verschärftes Risiko besteht für all jene Jugendlichen, die bereits mit 15 Jahren mit dem Moped unterwegs sind. Nach dem Motto "Wer Wagnis sucht, will Sicherheit" wurde 2008 ein Workshop mit dem Titel "Sicher auf 2 Rädern" durchgeführt, der 15-jährige Mopedfahrer auffordert, sich mit ihrem Risiko und dessen eigener Einschätzung auseinanderzusetzen. |
Das Vormerksystem - erste Auswirkungen und Erfahrungen. Eine Bewertung aus Sicht der Beteiligten (ZVR 05/2009)Seit einigen Jahren ist das österreichische Führerscheinvormerksystem in Kraft - Zeit, das System umfassend zu evaluieren. Dazu wurden die registrierten Vormerkungen untersucht, Vertreter der Bevölkerung, der Exekutive sowie Anbieter von Nachschulungen und anderen besonderen Maßnahmen zu ihren ERfahrungen befragt und die Auswirkungen auf das Unfallgeschehen analysiert. Die Zusammenschau der verschiedenen Sichtweisen erlaubt Optimierungsvorschläge. |
Müdigkeit am Steuer und die rechtlichen Konsequenzen (ZVR 04/2009)Für Unfälle gibt es viele Ursachen. Eine der häufigsten wird in ihrer Tragweite von den meisten Autofahrern unterschätzt, nämlich die Gefahr, am Steuer einzuschlafen. Übermüdet ein Fahrzeug zu lenken, erhöht nicht nur das Unfallrisiko, sondern kann auch weitreichende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. |
Neues aus Brüssel (ZVR 04/2009)Im letzten halben Jahr wurden vor allem im Straßenverkehr wichtigte Fortschritte - insb mit dem Inkrafttreten der Infrastrukturrichtlinie - erzielt. Für den Vorschlag zur grenzübergreifenden Durchsetzung von Verkehrssicherheitsvorschriften war allerdings im Rat vorläufig Endstation. Mit neuen Vorschlägen der Kommission soll eine Förderung von Verkehrssicherheit und Verbraucherschutz erreicht werden. |
Ladungssicherung - Bedeutung von Ausbildung und betrieblicher Organisation (ZVR 02/2009)Nach Änderungen der Bestimmungen über Ladungssicherung in den vergangenen Jahren, spätestens aber seit der Einführung des Führerschein-Vormerksystems ist Ladungssicherung ins Zentrum des Interesses gerückt. Unsicherheit herrscht bei der Ausführung der Ladungssicherung genauso wie bei der Kontrolle. In Anbetracht der Vielschichtigkeit des Problems wurden einige Lösungsansätze erarbeitet, die im Folgenden dargestellt werden. |
Schülertransporte - ein Gesamtüberblick (ZVR 11/2008)Neuerungen bei Kinderzählregel, Kindersicherung und Berufskraftfahrerqualifikation. |
Wie sicher sind Mopedautos? (ZVR 09/2008)Tiefenanalyse von Unfällen mit Beteiligung eines Mopedautos und Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. |
Neues aus Brüssel (ZVR 09/2008)Im ersten Halbjahr 2008 sind der Union einige wichtige Schritte in Richtung Verbesserung der Verkehrssicherheit gelungen: Die Kommission legte mehrere neue Legislativvorschläge vor; in bislang umstrittenen Vorhaben konnte Einigung erzielt werden. |
Tiefenanalyse tödlicher Verkehrsunfälle (ZVR 07-08/2008)Unfallursachen und -verschuldung. |
Die 3. EU-Führerscheinrichtlinie (ZVR 06/2008)Ein erster Anblick auf eine umfassende Reform des österreichischen Führerscheinrechts. |
Evaluation der zweiten Ausbildungsphase (ZVR 04/2008)Am 1. 1. 2003 wurde die zweite Ausbildungsphase für Fahranfänger gesetzlich implementiert. Im Jahr 2006 führte das KfV unterstützt durch das BMVIT eine erste umfassende Evaluation dieses Ausbildungssystems durch. Die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend, da deutliche Reduktionen bei Unfällen mit Personenschaden, vor allem bei Alleinunfällen beobachtet werden konnten. Trotzdem gibt es Verbesserungspotenzial, etwa bei einer inhaltlichen Überarbeitung der Module oder bei der Optimierung der Absolvierungsfristen. |
Neues aus Brüssel (ZVR 04/2008)Beim letzten Verkehrsministerrat im Jahr 2007 konnten zum Teil noch wichtige Weichen in der Verkehrspolitik gestellt werden. Angenommen wurden außerdem Schlussfolgerungen zu dem von der Kommission vorgelegten verkehrsträgerübergreifenden Aktionsplan zur Güterverkehrslogistik, der die Ausarbeitung eines einheitlichen Beförderungsdokuments sowie die Einrichtung einer einzigen Anlaufstelle zur Übermittlung von Verwaltungsinformationen unterstützt. |
10 Jahre Führerscheingesetz (ZVR 10/2007)Mit dem Beitritt Österreichs zur EU fand auch eine Reform des österreichischen Führerscheinrechts statt, welches sich seither lebendigst weiterentwickelt hat und in seinem 10-jährigen Bestehen ein beredter Spiegel österreichischer Verkehrspolitik wurde. |
Neues aus Brüssel (ZVR 09/2007)Die EU fährt im 2. Quartal 2007 weiter in Richtung Harmonisierung und Liberalisierung; teilweise gelingen bereits lang ausstehende Abschlüsse - manchmal auch zugunsten der Subsidiarität der Mitgliederstaaten. |
Alkoholvorschriften für Nicht-Lenker (ZVR 07-08/2007)Die Alkoholisierung von Fahr(schul)lehrern und -begleitern aus rechtlicher Sicht. |
Tabelle zum Vormerksystem (ZVR 05/2007)In der vorliegenden Tabelle werden die je nach begangener Deliktskombination anzuordnenden Maßnahmen im Rahmen des Vormerksystems dargestellt. |
(Not) fit to drive? (ZVR 05/2007)Zu den Rahmenbedingungen für die gesundheitliche Eignung von Kraftfahrzeuglenkern. Bisher musste auf deutsche Begutachtungsleitlinien zurückgegriffen werden. Nun liegen erstmals auch für Österreich einheitliche Kriterien zur Begutachtung von Krankheiten bei Kraftfahrzeuglenkern in Bezug auf ihre Fahrtauglichkeit vor. Experten von ärztlicher und behördlicher Seite haben gemeinsam mit Verkehrspsychologen und Verkehrsjuristen ein Handbuch erarbeitet, das die Einzelfallgerechtigkeit verbessern und gleichzeitig einen Beitrag zu mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen leisten soll. |
Licht am Tag - Sehen und gesehen werden (ZVR 01/2007)Eine der im letzten Jahr eingeführten und wohl am meisten diskutierten Verkehrssicherheitsmaßnahmen ist Licht am Tag. Durch das Fahren mit Licht am Tag sind andere Verkehrsteilnehmer früher wahrnehmbar, wodurch die Reaktionszeit der Verkehrsteilnehmer erheblich verkürzt werden kann. Das rechtzeitige Erkennen und Reagieren auf Gefahren ist entscheidend für die Senkung der Unfallzahlen auf Österreichs Straßen. |
Scheckkartenführerschein: Verfahren bei der Neuerteilung (ZVR 12/2006)Die 8. FSG-Novelle, BGBI I 2005/152, brachte eine Neugestaltung des Lenkbereichtigungs-Erteilungsverfahrens sowie - in Hinblick auf die Vorgaben der 3. EU-FührerscheinRL - die Einführung des Scheckkartenführerscheins. Dies erforderte auch entsprechende Novellierungen der Verordnungen zum FSG. Die Grafik samt Anmerkungen gewähren einen kurzen Überblick über die wesentlichsten Neuerungen des Verfahrens bei der Neuerteilung der Lenkberechtigung. |
Die Vollziehung der Sicherheitsgurtenpflicht (ZVR 10/2006)Obwohl bereits seit 1976 die Verwendung des Sicherheitsgurtes in bestimmten Kfz gesetzlich vorgeschrieben und seit 1984 die Nichteinhaltung mit einer Verwaltungsstrafe bedroht ist, schneidet Österreich in punkto Gurtverwendungsquote im internationalen Vergleich - trotz Steigerung 2005 - schlecht ab. Die Autoren beleuchten Lücken im Bereich der Vollziehung des Gesetzes und zeigen Möglichkeiten zur Verbesserung auf. |
Was bringt die Einführung einer gesetzlichen Radhelmpflicht? (ZVR 09/2006)In Ländern, die gesetzlich die Verwendung des Radhelms vorschreiben, werden die höchsten Helmtragequoten erreicht. Eine Diskussion über die gesetzliche Regelung in Österreich erscheint aber erst sinnvoll, wenn in der Bevölkerung ausreichend Zustimmung zu der gesetzlichen Vorschrift vorhanden ist, d. h. wenn der Radhelm bereits als soziale Norm gilt. Diese Voraussetzung ist in Österreich für die Altersgruppe der Kinder bis 14 Jahren bereits gegeben. |
Die Kombination von Ortstafel und zusätzlicher Tafel (RFG 06/2006)Nachdem der KwGH im Jahr 2002 feststellte, dass an Ortstafeln keine wie auch immer gearteten StVO-fremden Hinweistafeln angebracht werden dürfen, novellierte der Gesetzgeber 2003 die entsprechende straßenpolizeiliche Rechtsgrundlage im Sinne einer freieren Formulierung. Es fragt sich, welche Tafeln nunmehr erlaubt und welche (weiterhin) verboten sind. Desweiteren wird die regelmäßige Durchführung der Signalschau beleuchtet. |
Fahreignung von Personen in Substitutionstherapie (ZVR 05/2006)Personen, die wegen einer Opiatabhängigkeit in einer Substitutionsbehandlung sind, kann gemäß führerscheinrechtlicher Bestimmungen nach einer befürwortenten fachärztlichen Stellungnahme die Lenkberechtigung (wieder-)erteilt werden. Diese Vorgangsweise greift aber zu kurz, da wesentliche fahrverhaltensrelevante Aspekte unberücksichtigt bleiben. |
Portrait der europäischen Autofahrer (ZVR 04/2006)Das SARTRE-Projekt (Social Attitudes to Road Traffic Risks in Europe): Will man die Effizienz von Verkehrssicherheitsmaßnahmen steigern, so ist die Kenntnis des "Marktes" wichtig. In dieser europaweiten Erhebung wurden die Meinungen und Einstellungen der Zielgruppe "Autofahrer" zu Gesetzen und Fahrgewohnheiten erfasst; Vergleiche zwischen den verschiedenen europäischen Ländern sind möglich. |
Wie sicher sind Straßentunnels in Österreich? (ZVR 02/2006)Verkehrssicherheitsvergleich von Tunnels mit Gegenverkehr und Tunnels im Richtungsverkehr mit anderen Straßenarten. |
Verkehrsrecht als Wegbereiter der Verkehrssicherheit (ZVR Sonderheft 2006/1a)Verkehrsrecht als wissenschaftliches Teilgebiet stellt eine der effektivsten Möglichkeiten dar, Ergebnisse der Verkehrssicherheitsforschung nachhaltig umzusetzen. Stets waren Meilensteine der Verkehrssicherheitsarbeit in Österreich von regen juristischen Diskussionen in der ZVR begleitet. |
Sicherheit - Kosten und Nutzen (ZVR 12/2005)ROSEBUD: Entscheidungen über Verkehrssicherheitsmaßnahmen auf Basis volkswirtschaftlicher Kostenrechnung |
Ist die Kundmachung durch Straßenverkehrszeichen (noch) zeitgemäß? (ZVR 10/2005)Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Projekt Gonzales im Licht von Recht, Verkehrstelematik und E-Government. |
160 versus 130 auf Österreichs Autobahnen (ZVR 07-08/2005)Das österreichische Verkehrssicherheitsprogramm setzt sich das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis zum Jahr 2010 um die Hälfte und die Unfälle mit Personenschaden um rund 25% zu reduzieren. Ist dieses Ziel mit dem Wunsch einer Tempoerhöhung auf Autobahnen vereinbar? |
Neuerungen im Führerscheinrecht der EU. Die Ratsfassung eines Richtlinienentwurfs (ZVR 05/2005)Die Ratsfassung des Vorschlags für eine Richtlinie über den Führerschein bringt im Vergleich zum vorangegangenen Kommissionsvorschlag teilweise bedeutende Modifizierungen. Der Artikel behandelt Einzelaspekte des Vorschlags sowie eine Analyse seiner Auswirkungen auf das österreichische Recht. |
Rotlichtüberfahrer (ZVR 04/2005)Das Ergebnis einer vom KfV durchgeführten Untersuchung zeigt: Im Schnitt wird das Rotlicht in Österreich pro ampelgeregelter Kreuzung alle acht Minuten überfahren. Die Auswirkungen solcher Missachtungen zeigen sich in einer Analyse des Unfallgeschehens. |
Einführung der Alkohol-Vortestgeräte (ZVR 02/2005)Im Jahr 2003 wurden aufgrund Alkoholkonsums 2.841 Unfälle und in Folge 84 Getötete im Straßenverkehr verzeichnet. Der Entwurf des Bundesgesetzes, mit dem die Straßenverkehrsordnung geändert wird (StVO-Novelle 2004), sieht nun die Einführung von Alkohol-Vortestgeräten vor. Die Frequenz der Lenkerkontrolle auf Alkoholisierung kann dadurch um das 10-Fache erhöht werden. |
Sommerreifen im Winter - grobe Fahrlässigkeit? (ZVR 12/2004)Leistungsfreiheit der Kfz-Kaskoversicherung auf Grund nicht angepasster Reifenwahl und die Frage nach Einführung einer Winterreifenpflicht. |
Analyse von Tunnelgestaltungselementen - Befahrung der Tunnelkette Klaus (ZVR 10/2004)In den letzten Jahren sind im Tunnelneubau und in der Tunnelsanierung neue Maßstäbe gesetzt worden, die Vorstäge aus Expertengesprächen und der Verkehrspsychologen des KfV zur Tunnelgestaltung sind an einigen Orten konsequent umgesetzt worden. Das Ziel der nun vorliegenden Feldstudie war die Analyse und Evaluierung von Tunnelgestaltungselementen von sanierten bzw. neuen Tunnels hinsichtlich ihrer Wirkung auf das Fahrverhalten im Realverkehr und die daraus entstehenden Folgen für die Verkehrssicherheit. Dies konnte durch die Anwendung eines umfassenden Ansatzes erreicht werden. |
Der Benzinscooter (ZVR 07-08/2004)Laufend geraten neuartige Trendsportgeräte in den Verkehr, ohne dass Verkäufern oder Käufern bewusst wäre, welche rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen für diese Geräte zu gelten haben und welche typischen Gefahren von diesen Fahrzeugen ausgehen. Der Artikel befasst sich überblicksmäßig mit den Fragen, wie und wo der Benzinscooter verwendet werden darf. |
Der Vorschlag für eine neue Führerscheinrichtlinie (ZVR 05/2004)Vorschlag der Kommission der Europäischen Gemeinschaften für eine „Richtlinie EG des Europäischen Parlaments und des Rates über den Führerschein“ - Der Vorschlag bringt etliche Neuerungen mit sich. Doch bleibt, auf Unausgewogenheiten in Begrifflichkeiten und Systematik aufmerksam zu machen. |
Vorgezogene Lenkberechtigung für die Klasse B (ZVR 03/2004)Per 1. März 1999 trat die Regelung für die vorgezogene Lenkberechtigung für die Klasse B in Kraft. Erklärtes Ziel war die Senkung der Unfallzahlen bei den besonders gefährdeten jungen Führerscheinbesitzern. Die im Folgenden dargestellten Ergebnisse einer umfassenden Studie geben Aufschluss über den Erfolg der Maßnahme. |
Die Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss – Ein Vergleich des österreichischen und deutschen öffentlichen Rechts (ZVS 03/2004)Der Konsum von Drogen – egal ob Alkohol, Medikamente oder andere Rauschmittel – kann die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Doch in der Praxis erweist sich gerade der Nachweis einer Fahrt unter Drogeneinfluss als problematisch; nach wie vor fehlen nämlich gesicherte Daten über die Relation zwischen konsumierter Suchtgiftmenge und Wirkung auf die Verkehrstüchtigkeit. Die rechtsvergleichende Betrachtung österreichischer und deutscher Maßnahmen soll einen Beitrag zur Findung effektiver, verkehrssicherer Lösungen bezüglich Strafschwere, Straf- und Rechtssicherheit leisten und die Entdeckungswahrscheinlichkeit erhöhen. |
Verkehrsrecht 2003 – Ein legistischer Jahresrückblick (ZVR 02/2004)Dieser Jahresrückblick listet alle straßenverkehrsrechtlich relevanten Änderungen von Gesetzen, Verordnungen und Staatsverträgen des Bundes aus dem Kalenderjahr 2003 auf und informiert mit sämtlichen zum Auffinden dieser Rechtsquellen notwendigen Daten sowie stichwortartigen Erläuterungen. |
Drängeln auf Autobahnen (ZVR 01/2004)Zur Ahndung der Nichteinhaltung des erforderlichen Sicherheitsabstandes beim Hintereinanderfahren (§ 18 StVO) sind in erster Linie die Verwaltungsbehörden berufen. Dies kann jedoch in bestimmten Fällen auch Gegenstand gerichtlicher Strafverfahren sein. Ob bedrängend knappes Auffahren, um einen langsameren Fahrer zum Verlassen der Überholspur zu bewegen, als Nötigung (§ 105 StGB) zu bestrafen ist, beantworten Lehre und Rechtssprechung uneinheitlich. |
