
EU-Projekt: "Safety in Sports"
Sport ist in Europa eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen. Neben den gesundheitsfördernden Aspekten ist Sport aber auch eine Hauptquelle für Verletzungen: Ca. 20 Prozent aller Verletzungen passieren beim Sport und verursachen in der gesamten EU rund 8,4 Mio. medizinische Behandlungen pro Jahr. Die indirekten Gesundheitsschäden sind aber noch viel größer: Viele Menschen hören wegen einer Sportverletzung mit dem Sport auf oder halten ihre Kinder aus Angst vor Verletzungen vom Sport ab.
Ziele:
1) Bestandsaufnahme der Sportverletzungen nach Sportart, Ländern, Schwere und Kosten.
2) Bestandsaufnahme der Präventionsmöglichkeiten im Teamsport, in dem es durch die direkten Konfrontationen zu besonders vielen Verletzungen kommt (Fußball, Handball, Basketball, Eishockey usw.)
3) Entwicklung von praktikablen Präventionsprogrammen für Handball und Basketball, gemeinsam mit den Europäischen und ausgewählten nationalen Verbänden – und deren praktische Erprobung.
4) Ableitung von allgemeinen Empfehlungen, wie wirksame Präventionsprogramme in der Realität des Vereinsports aufgesetzt werden können
5) Start eines Europäischen Netzwerks für mehr Sicherheit im Sport.
Das Projekt wird vom European Public Health Programme gefördert, und vom KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) geleitet. Wesentliche Partner sind das Institut für Sportmedizin der Ruhr Universität Bochum (RUB), das jahrelange Erfahrung mit der Verhütung von Sportverletzungen und der Zusammenarbeit mit Verbänden hat; die European Association for Injury Prevention and Safety Promotion (Eurosafe), der führende Verband für Verletzungsverhütung in Europa, und das Niederländische Consumer Safety Institute, das in den Niederlanden große Kampagnen führt.
