Das internationale Netzwerk der Safe Communities

Mit bürgernahen Programmen zur Information der Bevölkerung wurden zum Teil spektakuläre Erfolge erzielt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt daher die Arbeit nach dem "Safe Community"-Konzept.

Im Rahmen ihrer Bemühungen zur Gesundheitsförderung hat die WHO auch spezielle Programme zur Unfallverhütung entwickelt. Vor allem gemeinde- und bürgernahe Programme eignen sich, um mit relativ geringen Mitteln rasch gute Erfolge zu erzielen. Durch die Nutzung vorhandener lokaler Strukturen kann rasch eine hohe Kommunikationsdichte erreicht werden. Nach den beeindruckenden Erfolgen eines schwedischen Programms etablierte die WHO 1989 das Programm "Community Safety Promotion", das seither vom Institut für Sozialmedizin des Karolinska Institutes in Stockholm betreut wird.

Mit diesem WHO-Collaborating Center hat das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) 1999 einen Kooperationsvertrag geschlossen und ist seither "Affiliate WHO-Collaborating Center on Community Safety Promotion". Ziel des KfV ist es, aufgrund der Erfolge dieses Konzeptes dazu beizutragen, dass Unfallverhütung in Österreich, in anderen europäischen Ländern und weltweit selbstverständlicher Bestandteil der Gesundheitsförderung auf regionaler und kommunaler Ebene wird. Leistungen des KFV für dieses internationale Netzwerk waren bisher die Veranstaltung der 9. Internationalen "Conference on Safe Communities" im Jahre 1999, die Durchführung eines "Travelling Seminars on Community Safety Promotion" im Jahre 2002 und die laufende Mitarbeit in den Programm-Komitees der jährlich stattfindenden Konferenzen.

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WHO CC im Karolinska Institute

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