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European Injury Database



Europäische Unfalldatenbank

Wirksame Unfallverhütung braucht Wissen über Unfallursachen. Das gilt für Österreich genauso wie für die Europäische Union. Die Generaldirektion für Öffentliche Gesundheit und Konsumentenschutz (DG Sanco) der Europäischen Kommission hat daher eine Europäische Unfalldatenbank (European Injury Database, kurz IDB) eingerichtet. Diese Datenbank bietet einen zentralen Zugang zu Unfallberichten, die viele Mitgliedsstaaten der EU in Spitälern sammeln. Für Wartung und Weiterentwicklung ist das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) verantwortlich.

Die IDB ist die einzige Datenquelle in der EU, die genügend Detailinformationen enthält, um gezielte präventive Maßnahmen gegen Heim- und Freizeitunfälle zu entwickeln. Unfallorte, Tätigkeiten und beteiligte Produkte können analysiert werden. Ziel der IDB ist es, die Unfallverhütung in den Mitgliedsstaaten durch grenzüberschreitende Datenansammlung und -harmonisierung sowie durch Berichte und Benchmarking zu stärken. Die IDB ist eine wertvolle Informationsquelle für Konsumentenschutz und Gesundheitsförderung, für Medienberichterstattung und Unfallforschung.