Heimrauchmelder

Die meisten Brandopfer kommen nicht durch Flammen, sondern durch dabei entstehende giftige Gase ums Leben. Optische Heimrauchmelder messen die Konzentration der Rauchpartikel in der Luft. Ist eine bestimmte Dichte erreicht, wird ein pulsierender Alarmton ausgelöst (Zigarettenrauch führt im Allgemeinen aber nicht zu einem Alarm). Die Bewohner werden so zu einem Zeitpunkt gewarnt, an dem eine Flucht noch möglich ist. Auch durch geschlossene Türen ist der Ton von mindestens 85 dB hörbar. Bei einigen Modellen können mehrere Melder über Kabel oder Funk so verbunden werden, dass alle gleichzeitig Alarm schlagen – in mehrgeschossigen Häusern eine wertvolle Hilfe. Manche Hersteller bieten für Privathaushalte sogar eine Funkzentrale zur Überwachung an.

Bis jetzt besteht noch keine Verpflichtung, private Wohnungen und Häuser mit Heimrauchmeldern auszustatten. Eine gesetzliche Verankerung der elektronischen Lebensretter wäre aber durchaus sinnvoll. Die entstehenden Zusatzkosten sind minimal – die Preise für optische Heimrauchmelder bewegen sich zwischen neun und 60 Euro.

Im Idealfall werden Rauchmelder entsprechend der technischen Richtlinie TRVB N 115/2000 in den Schlafräumen und im Vorraum montiert. Das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) hat 15 optische Heimrauchmelder einem Test unterzogen und ist zu durchaus zufrieden stellenden Ergebnissen gekommen.

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