
Road Safety Audit
Das Road Safety Audit (RSA) ist ein standardisiertes Verfahren, bei dem Sicherheitsexperten bereits bei der Planung von Straßen potenzielle Probleme aufzeigen sollen. Eine Korrektur ist auf diese Weise bereits in der Planungsphase möglich. Dadurch wird die Verkehrssicherheit von Anfang an verbessert, nachträgliche und kostenintensive Umbauarbeiten werden vermieden. Voraussicht entlastet also auch das Staatsbudget: Der volkswirtschaftliche Nutzen dieses Instrumentes ist rund 50 Mal höher als die Kosten für die Durchführung der Audits.
Das Road Safety Audit ist in Österreich derzeit nicht verbindlich. Das Österreichische Verkehrssicherheitsprogramm hat sich aber zum Ziel gesetzt, mittelfristig eine verpflichtende Sicherheitsprüfung sowohl bei neuen als auch beim Umbau bestehender Straßen einzuführen. Bisher wurden die Audit-Grundlagen geschaffen: Neben einem Handbuch wurde auch der Entwurf für die Richtlinie „Verkehrssicherheitsaudit und Monitoring in Österreich“ (RVS 1.33) ausgearbeitet. Pilotuntersuchungen wurden im hochrangigen Straßennetz im Auftrag der ASFINAG bereits durchgeführt.
