
Aktion "Sicherer Schulbus"
Das KfV und die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) führen in der Steiermark gemeinsam die Aktion "Sicherer Schulbus" durch.
Zahlreiche Kinder fahren täglich mit dem Schulbus zur Schule. Kinder kommen so schnell, bequem und sicher zur Schule. Vieles ist geregelt (Warnblinkanlage, Schild) und doch gibt es immer wieder Unfälle. Unfallstatistiken zeigen, dass die meisten Unfälle von Schülern, soweit sie sich bei Schulbusfahrten ereignen, beim Überqueren der Straße, Ein- und Aussteigen und beim Warten auf den Bus passieren.
Die Aktion "Sicherer Schulbus" beugt vor
Wesentliche Aspekte von Unfallgefahren, die der Schulbus für Schüler bringt, sollen aufgezeigt werden. Die Kinder lernen mit Hilfe der Schulbuslotsen Gefahren zu erkennen. Das Sicherheitsbewusstsein wird erhöht und richtiges Verhalten wird gefördert. Um dies zu erreichen, ist es unbedingt notwendig, Kinder in theoretischen und praktischen Teilschritten mit den wichtigsten Regeln vertraut zu machen.
Ablauf
Die theoretische und praktische Schulung findet im Rahmen eines Aktionstages in der Schule statt. Ziel und Zweck des Aktionstages ist, dass die Schüler nach der Veranstaltung fähig sein sollten, Unfallgefahren im und um den Bus zu erkennen und dementsprechend zu handeln.
Einen Tag nach der Schulung beginnt der Schulbuslotsendienst. Die Aufgabe der Lotsen besteht darin, das Queren der Straße, das Verhalten an der Haltestelle und das Ein- und Aussteigen zu überwachen und Schüler auf ihre Fehler aufmerksam zu machen.
Die Erfahrungen haben gezeigt, dass die Schulbuslotsen die Situation an den Haltestellen sehr gut im Griff haben. Sie entschärfen an der Haltestelle unfallträchtige Situationen und finden immer wieder eine gute Mischung zwischen kollegialem und autoritärem Verhalten. Sie werden von den Kindern durchwegs positiv aufgenommen.


