
„Baby-Partys“ - Mehr Sicherheit für Kleinkinder im Haushalt
Die meisten Unfälle mit Kleinkindern passieren in den Bereichen Heim, Freizeit & Sport – nicht etwa im Straßenverkehr. Durchschnittlich verletzen sich jährlich 35.000 Kinder unter fünf Jahren so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Rund drei Viertel der Kinder verunfallen in den eigenen vier Wänden.
Um junge Eltern über Unfallgefahren für Kleinkinder in einer spielerischen Atmosphäre zu informieren, veranstalteten das KfV zusammen mit Fisher Price/Mattel regelmäßig „Baby Partys“. Während der Partys, die in ganz Österreich stattfanden, klärten Experten des KfV Eltern über Gefahrenquellen für Kleinkinder und über Möglichkeit der Unfallprävention auf.
Bewegung und Spielen sind für die kindliche Entwicklung unerlässlich, auch manche Unfälle gehören zum Kindsein dazu. Um Bewegungssicherheit zu erlangen, ist es wichtig zu lernen, gewisse Risiken zu bewältigen. Denn eines ist klar, kein Kind wird um kleine Blessuren herumkommen. Ziel der Aktion ist nicht, die Überängstlichkeit bei Eltern zu schüren. Im Gegenteil, die KfV-Experten machen im Rahmen der Veranstaltungen auf Unfälle aufmerksam, die nicht passieren dürfen und zeigen zugleich, wie diese verhindert werden können. Die „Baby-Partys“ waren eine optimale Gelegenheit, jungen Eltern bei der Bewältigung alltäglicher Gefahren behilflich zu sein und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Kinder soll man nicht in Watte packen – sondern ihre Risikoeinschätzung fördern!




