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Rad fahren |
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Sicheres Rad fahren besteht nicht nur aus einem Radl und zwei WadelnDas Rad fahren zählt zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Österreicher. Ob Jung oder Alt: Aufgrund der einfachen Erlernbarkeit, des Naturerlebnisses und der positiven Auswirkungen auf die Gesundheit wird das Fahrrad als Sport- und Freizeitgerät, aber auch als Verkehrsmittel immer populärer. Doch die Trendsportart endet nicht für alle rund drei Millionen Pedalritter immer unbeschadet: Allein im Jahr 2005 verletzten sich 34.900 Radfahrer so schwer, dass sie im Spital behandelt werden mussten. Davon waren rund 5.500 im Straßenverkehr unterwegs, der Löwenanteil von 29.400 Radlern verunglückte bei Freizeitaktivitäten. Mit rund 6.600 Verletzten gehört die Gruppe der bis 14-Jährigen zu den am meisten gefährdeten. Unsicherheiten auf dem Fahrrad, Schwierigkeiten mit dem Gleichgewichtssinn und Übermut gehören zur kindlichen Natur. Hier kann man nichts ändern. Damit die Stürze der Jüngsten jedoch nicht tragisch enden, müssen Präventivmaßnahmen gesetzt werden. Das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) fordert daher die Einführung einer gesetzlich verankerten Radhelmpflicht für Kinder bis 14 Jahre. Wer Hirn hat, schützt es? – Argumente pro und contra Radhelm Die Gründe gegen einen Radhelm sind vielfältiger Natur: 53 Prozent der Befragten geben an, die Aufbewahrung des Helmes sei lästig, 48 Prozent halten ihn schlicht für unbequem. Weitere Gegenargumente: „Ich fahre nicht oft“ (40 %), „Helme sind zu teuer“ (36 %), „Ein Helm sieht lächerlich aus“ (32 %), „Ich fahre nicht riskant“ (32 %) und „Radunfälle sind leichte Unfälle“ (15 %). Äußerlichkeiten schlagen vor allem bei Frauen zu Buche: Stolze 59 Prozent – gegenüber 32 Prozent bei den Männern – geben an, sie tragen keinen Radhelm, weil er die Frisur ruiniere. Diese Argumente haben sich in den letzten Jahren wenig verändert. Für eine erhöhte Akzeptanz des Radhelms in der Bevölkerung spricht auch, dass sich stolze 84 Prozent der Befragten für die Einführung einer Radhelmpflicht für Kinder bis 14 Jahre aussprechen. Immerhin 36 Prozent sind sogar für eine generelle Radhelmpflicht – alle Altersgruppen betreffend. Schlechte Ausrüstung: Zwei von drei Fahrrädern sind nicht verkehrssicher |