Sicher Wohnen auch im Alter

Stürze und Sturzfolgen gehören zu den Hauptursachen für Pflegeabhängigkeit. Und: Stürze sind die Haupttodesursache bei Menschen über 60 Jahren. Laut einer KfV-Umfrage im April 2005 haben 56 Prozent der Senioren Angst vor Stürzen. Doch nur 20 Prozent sehen die eigene Wohnung als Gefahrenquelle an. Der Großteil (72 Prozent) hat vor allem Angst, außerhalb der eigenen vier Wände zu stürzen. Ein fataler Irrtum, denn etwa die Hälfte aller Seniorenstürze ereignen sich zuhause und nicht auf Verkehrsflächen. Dieses falsche Sicherheitsempfinden ist darauf zurückzuführen, dass sich jeder in seiner eigenen Wohnung geborgen fühlt und somit die potenziellen Gefahren nicht erkennt.

Wissen schafft Veränderung
Das Bewusstsein für das relativ banal erscheinende Ereignis „Sturz“ muss geschärft werden, damit Senioren die Sicherheitsmängel in ihrem Haushalt minimieren. Stürze sind keine Erkrankung, aber Ausdruck für vielfältige Einschränkungen und altersbedingte Veränderungen.

Schon kleine Maßnahmen können eine große Wirkung erzielen – und reißen meist nicht einmal ein Loch in die Haushaltskasse. Hausschuhe mit rutschhemmenden Sohlen, Kabelschächte statt Kabelsalat und eine zusätzliche Lampe sind manchmal schon ein guter Anfang, um Stolperfallen ade zu sagen.

KfV bietet Infomaterial
Zahlreiche Tipps und Informationen sowie eine Checkliste, ob die eigenen vier Wände auch tatsächlich dem empfohlenen Sicherheitsstandard entsprechen, sind den unten zum Herunterladen angebotenen Broschüren zu entnehmen.

Heim, Freizeit & Sport

Altersgerechtes Bauen

Barrierefreies Bauen bringt viele Vorteile mit sich, gerade im hohen Alter.

+ mehr lesen
Heim, Freizeit & Sport

Inline-Skaten

63 Prozent der verunfallten Inline-Skater waren zum Zeitpunkt des Unfalls ohne Schutzausrüstung unterwegs.

+ mehr lesen
Heim, Freizeit & Sport

Heimwerken

Alle 12 Minuten verletzt sich in Österreich ein Heimwerker so schwer, dass er im Spital behandelt werden muss.

+ mehr lesen