Mehr Sicherheit durch mehr Bewegung

Unfallprävention und Sicherheitserziehung durch ganzheitliche Förderung im Kindergarten

Das Projekt „Mehr Sicherheit durch mehr Bewegung“ wurde im Zeitraum 2000-2003 vom KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) durchgeführt und durch den Fonds Gesundes Österreich, das Bundesministerium für öffentliche Leistung und Sport sowie die Generali Gruppe Österreich gefördert.

Hintergrund und Ziele
Ziel des Projektes war, der Bewegungserziehung in Kindergärten einen höheren Stellenwert einzuräumen. Die Basis bildete eine Lehrmappe, in der einfach umsetzbare Handlungsmodelle und Empfehlungen für die Praxis zusammengestellt sind. Diese Inhalte wurden in Schulungen an Kindergartenpädagoginnen weitergegeben. Diese konnten sich so ihrer eigenen Rolle in Zusammenhang mit Bewegung und Sicherheit bewusst werden und wertvolle Anregungen für den Kindergartenalltag sammeln. Insgesamt wurde eine Verbesserung des Wissenstandes über die Wichtigkeit von Bewegungsförderung im Kindergartenalter erreicht.

Kinder konnten durch die praktischen Anregungen mehr Freude an Bewegung erleben, Bewegungssicherheit erlernen und dadurch mehr Selbstsicherheit durch Bewegung gewinnen. Durch themenbezogene Elternabende und Elterninformation in den 39 Pilot-Kindergärten wurde bei den Eltern Bewusstsein geschaffen und die Akzeptanz der pädagogischen Arbeit im Kindergarten erhöht.

Lehrmappe für Kindergartenpädagoginnen
In der Lehrmappe werden der Abbau von Überängstlichkeit und das Bereitstellen von pädagogischen Materialien zur Erleichterung der Umsetzung im Alltag thematisiert. Eine systematische, lustbetonte und kindgerechte Bewegungsförderung im Kindergartenalltag steht dabei im Mittelpunkt. Dabei handelt es sich um verschiedenste Handlungsmöglichkeiten, die leicht in den Kindergartenalltag integriert werden können.

Die thematischen Schwerpunkte der Lehrmappe

  • Sicherheitserziehung im Kindergarten
  • Motorik
  • Schwimmen
  • Verfahren zur Feststellung motorischer Entwicklung von 3- bis 6-Jährigen
  • Wahrnehmen
  • Sicherheit im Freien (Spielplätze und andere Außenbereiche)
  • Elternarbeit zum Thema Bewegungssicherheit
Heim, Freizeit & Sport

Auf dem Spielplatz

Die meisten Spielplatzunfälle sind eher auf kindlichen Übermut statt auf Produktfehler der Geräte zurückzuführen.

+ mehr lesen
Heim, Freizeit & Sport

Berg wandern

Obwohl diese Gruppe nur rund 22 Prozent der Bevölkerung ausmacht, sind 44 Prozent der Verunfallten in Österreichs Bergen 60 Jahre und älter.

+ mehr lesen
Heim, Freizeit & Sport

Fußball spielen

Fußballnation Österreich: 2006 verletzten sich rund 30.600 Personen beim Fußball spielen so schwer, dass sie den Weg ins Spital antreten mussten.

+ mehr lesen