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2007 |
![]() Freizeitunfallstatistik 2007Sicherheit schafft Lebensqualität Der KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) analysiert bereits seit 1987 Unfälle abseits des Straßenverkehrs, der Arbeits- sowie Schulunfälle. Die Freizeitunfallstatistik für das Jahr 2007 enthält Informationen aus allen für das Unfallgeschehen in Österreich relevanten statistischen Quellen. Eigene und externe Erhebungen werden zusammengeführt, aufeinander abgestimmt und verarbeitet. Der vorliegende Bericht bietet daher einen Gesamtüberblick aller Unfallverletzungen in Österreich und dient als Grundlage für die Entwicklung von Präventivmaßnahmen. 2007 verunglückten österreichweit insgesamt rund 829.000 Menschen - fast drei Viertel aller Unfälle passierten in den Lebensbereichen Heim, Freizeit und Sport. Von vielen werden gerade diese Bereiche im Vergleich zum Straßenverkehr als sicher eingeschätzt - in den letzten fünf Jahren gab es allerdings bei den Getöteten im Heim-, Freizeit- und Sportbereich einen Anstieg um 18 Prozent. Vor allem in der Gruppe der 15- bis 24-Jährigen sind Unfälle mit 42 Prozent aller verstorbenen Jugendlichen die häufigste Todesursache. Durch den vorzeitigen Tod junger Menschen gingen im Jahr 2007 etwa 13.000 Lebensjahre durch Unfälle verloren. Obwohl Jugendliche nur einen Bevölkerungsanteil von 12 Prozent an der österreichischen Gesamtbevölkerung stellen, beträgt ihr Anteil an allen durch Unfälle verlorenen Lebensjahren 28 Prozent! Für diese Altersgruppe müssen daher deutlich mehr Präventionsprogramme entwickelt und in der gemeinsamen Arbeit mit Jugendlichen realisiert werden. Das KfV engagiert sich bereits mit gezielten Projekten dafür, die Sicherheit junger Erwachsener zu erhöhen. Viele Unfälle könnten durch die Beseitigung von Gefahrenquellen, die sichere Gestaltung des Lebensumfelds aber auch die Beachtung spezifischer Sicherheitshinweise verhindert werden. Der Appell richtet sich aber nicht nur an die Eigenverantwortung Einzelner – wirksame Unfallprävention beruht auch auf der Zusammenarbeit öffentlicher Träger, der Ärzteschaft, des Handels und der Sportverbände. Denn mit dem gemeinsamen Ziel, mehr Sicherheit in allen Lebensbereichen zu schaffen, geht eine gesteigerte Lebensqualität aller Altersgruppen einher. |
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