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2005 |
![]() Freizeitunfallstatistik 2005Fast drei Viertel aller Unfälle in Österreich ereignen sich in den Bereichen Heim, Freizeit und Sport. Bei den tödlichen Heim-, Freizeit- und Sportunfällen gab es in den letzten fünf Jahren sogar einen Anstieg um mehr als 20 Prozent. Besonders alarmierend ist der Anstieg von 33 Prozent bei den tödlichen Unfällen von Senioren ab 60 seit dem Jahr 2001 abseits von Transportmittelunfällen. Diese Entwicklung verlangt nach konkreten Maßnahmen, die in der Lage sind, einen derart negativen Trend zu stoppen. Unfälle in den Bereichen Heim, Freizeit & Sport sind keineswegs reine Privatsache – die Verantwortung liegt auch in öffentlicher Hand. Zahlreiche der aufgeführten Unfälle könnten durch die Beseitigung von Gefahrenquellen und eine sichere Gestaltung des Lebensumfelds verhindert werden. Aus diesem Grund setzt sich das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) für die Umsetzung folgender fünf Punkte ein, die es vor allem den Senioren erleichtern sollen, sich unfallfrei zu bewegen. Profitieren werden von diesen Maßnahmen letztendlich alle Altersklassen:
Das KFV arbeitet seit 1987 daran, Unfälle abseits des Straßenverkehrs, Arbeitsunfälle sowie Schulunfälle zu analysieren und Präventivmaßnahmen zu entwickeln. Grundlage der Unfallanalyse sind statistische Informationen, die Auskunft über konkrete Daten, Risikogruppen, Unfallursachen und beteiligte Produkte geben. Die Methode der Unfallanalyse ist die entscheidende Voraussetzung für die Entwicklung präventiver Maßnahmen. |
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