
Freizeitunfallstatistik 2004
833.000 Unfälle ereigneten sich im Jahr 2004, 2.466 Menschen sind tödlich verunglückt. Etwa 168.000 Menschen mussten stationär behandelt werden und rund 8.600 davon müssen seit dem Jahr 2004 mit einer bleibenden Behinderung leben. Zum persönlichen Leid, das Unfälle verursachen, kommen auch enorme Kosten für die Allgemeinheit hinzu. Die direkten Unfallfolgekosten beliefen sich allein im Jahr 2004 auf rund 3,4 Milliarden Euro.
Von den insgesamt 833.000 Unfällen entfiel der größte Teil (72%) auf die Bereiche Heim, Freizeit und Sport. 21 Prozent der Unfälle ereigneten sich bei der Arbeit bzw. in der Schule und sieben Prozent im Straßenverkehr. Auch die meisten Todesfälle passierten zu Hause bzw. in der Freizeit: 1.177 Menschen sind hier tödlich verunglückt (48% aller tödlichen Unfälle), auf Österreichs Straßen starben 878 Menschen (36%). Arbeitsunfälle forderten 229 Todesopfer (9%) und Sportunfälle 182 (7%). Das Risiko bei einem Unfall ums Leben zu kommen, ist im Straßenverkehr am höchsten: Hier sterben 15 von 1.000 Unfallopfern, bei Heim- und Freizeit- sowie Arbeitsunfällen sind es jeweils drei Todesfälle von 1.000 Verunfallten, bei Sportunfällen liegt diese Rate bei einem Todesfall.

